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NWZonline.de Sport Pferdesport

REITEN: Beerbaum-Schüler düpiert die Konkurrenz

27.02.2006

BREMEN BREMEN - „Es ist der größte Erfolg den ich bisher hatte, und ich kann es noch gar nicht glauben.“ Mit diesen Worten kommentierte der 20-jährige Springreiter Philipp Weishaupt seinen Sieg im Großen Preis von Bremen. Als vorletzter Starter des Stechens katapultierte sich der Schüler von Ludger Beerbaum, der das Stechen nicht erreicht hatte, an die Spitze.

Von Beerbaum gab es vorab einen Tipp: „Übertreib es nicht mit dem Tempo beim Anreiten des letzten Sprunges.“ Der gebürtige Bayer machte alles richtig, absolvierte das Stechen mit „Conterno Grande“ fehlerfrei in 34,94 Sekunden und durfte sich über 7500 Euro Siegprämie freuen. Platz zwei teilte sich ebenfalls fehlerfrei in 36,55 Sekunden Rolf-Göran Bengtsson (Schweden) und Ben Schröder (Niederlande).

Einziger Vertreter des Oldenburger Reiterverbandes im Stechen war Jan Sprehe von der RFG Falkenberg. Der 20-Jährige ging volles Risiko ein und musste einen Abwurf auf seinem Konto verbuchen. Mit vier Punkten in 36,26 Sekunden belegte er Platz acht.

Dressurfreunde kamen im Bremer Rund im Kampmann-Cup auf ihre Kosten. Der Wettbewerb gilt mit 132 500 Euro Preisgeld als die höchstdotierte Dressur-Serie der Welt. Hier ließ Dressur-Teameuropameisterin Heike Kemmer (Winsen) der Konkurrenz keine Chance. Am Sonnabend im Grand Prix noch Zweite, startete sie im finalen Grand Prix Special durch. Mit ihrem Pferd „Bonaparte“ zeigte sie eine nahezu fehlerfreie Vorstellung und gewann mit 78,48 Prozent. „Wir sind gut aus der Winterpause gekommen, und „Bonaparte“ hat sich weiterentwickelt“, analysierte die Siegerin. Sie strich für ihren Erfolg 10 000 Euro ein.

Platz zwei ging an Doppelweltmeisterin Nadine Capellmann (Würselen) mit „Elvis“ (77,60 Prozent). „Ich bin hochzufrieden mit Elvis. Es war sein bisher bestes Special-Ergebnis“, sagte die Reiterin. Das Paar hatte lange Zeit geführt, aber durch Fehler in der Wechseltour den Sieg verspielt. Rang drei belegte der Däne Andreas Helgstrand mit Don Schufro (77,0), der bereits am Sonnabend den Grand Prix gewonnen hatte.

Bundestrainer Holger Schmezer hob derweil das gute Niveau der Teilnehmer hervor: „Es war wesentlich besser als im Grand Prix, und ich freue mich aus deutscher Sicht natürlich über diesen Doppelsieg“, sagte er.

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