Peking/Redefin - Eine Woche vor den deutschen Meisterschaften in Balve haben die deutschen Springreiter ein erfolgreiches Wochenende erlebt. Ludger Beerbaum kam am Sonntag beim Großen Preis von Peking auf Platz zwei. Nisse Lüneburg und Marc Bettinger gewannen in Redefin und Linz.

Beerbaum benötigte im Olympiastadion mit Cinetto im Stechen 40,79 Sekunden. Der viermalige Olympiasieger aus Riesenbeck musste sich nur dem Franzosen Kevin Staut mit Collard (0/39,86) geschlagen geben. Beerbaum ritt dasselbe Pferd, mit dem im Vorjahr Christian Ahlmann aus Marl den zweiten Platz belegt hatte. Wegen der Quarantäne-Bestimmungen starteten die Reiter in Peking nicht mit ihren eigenen, sondern mit geliehenen Pferden.

Zweitbeste deutsche Starterin war Meredith Michaels-Beerbaum aus Thedinghausen, die mit Clovis das Stechen verpasste und auf Rang sechs kam. Als Siebter folgte Marco Kutscher (Norden) mit Montendro. Beim 14. Redefiner Pferdefestival gewann Lüneburg aus Hetlingen den Großen Preis. Der 25-jährige Derbysieger von 2012 blieb mit Wallach Westbridge im Stechen fehlerfrei und kam in 42,80 Sekunden als Schnellster ins Ziel. Zweiter wurde der Niederländer Michel Hendrix auf Eder van den Blauwaert (0/42,96) vor Philipp Makowei aus Gadebusch auf Chantal (4/40,70).

Im österreichischen Linz ritt Bettinger auf Rang eins. Der im belgischen Remouchamps lebende Rheinländer benötigte im Stechen mit Bacardi 45,32 Sekunden.