• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Pferdesport

Landesturnier: Bei der Hitze fällt Atmen schwer

21.07.2010

RASTEDE Die Pferde sind durstig, die Pfleger haben zu schleppen: „Bei so einer Hitze saufen die Tiere bis zu 70 Liter Wasser am Tag“, weiß Claudia Werner. Die 26-Jährige kümmert sich um die fünf Pferde von Karl Brocks aus Rulle bei Osnabrück. Jedes ist in einer Box untergebracht. In Rastede gibt es insgesamt 80 in drei Stallzelten.

Die anhaltende Hitze sorgt für eine Rekordbelegung der Boxen. „Wir sind fast ausgebucht“, berichtet Landesturnier-Stallmeister Ralph Schröder aus Tossens. „Ich glaube, nur in den Zelten für die Fahrer gibt es noch vereinzelt Plätze.“ Für die Dressurreiter sind 50 Boxen, für die Fahrer 24 eingerichtet. Weil schon 2009 die Nachfrage sprunghaft angestiegen war, stockten die Veranstalter die Kapazität der Zelte noch einmal auf.

In den schattigen Stallzelten ist es kühler als auf dem Anhänger oder in den über zehn Meter langen LKW, mit denen die Tiere transportiert werden. Wer länger bleibt, nutzt meist das Zelt oder einen Stallplatz in Turniernähe. Diese aber müssen frühzeitig gebucht werden. Schröder: „In der Umgebung gibt es in den Tagen des Landesturnier keine freien Boxen mehr.“

„Pferde reagieren auf das Wetter fast wie wir Menschen“, erzählt Pferdepflegerin Werner: „Manche kommen gut mit der Hitze klar, manche weniger.“ Auch die Leistungsfähigkeit leide, wenn am Hals der Schweiß herunterläuft und das Atmen zunehmend schwerer wird.

Dabei war der erste Tag in Rastede noch nicht mal besonders schlimm. Mit knapp über 30 Grad Celsius sowie einem leicht kühlenden Wind war der Dienstag für die 400 eingesetzten Pferde noch so gerade erträglich. „Einmal nach dem Einsatz Abduschen reicht“, sagt Werner. „Wenn es aber noch wärmer wird, führen wir die Pferde drei bis viermal am Tag unter den Wasserschlauch.“

140 Euro kostet so eine Box für das Turnier – billiger als ein Hotel, „aber mit Gemeinschaftsdusche“, grinst Schröder. Reiter Rene Tebbel ist mit sieben gebuchten Boxen einer der besten Kunden. Dabei verbleiben die Tiere nicht sechs Tage vor Ort, sondern werden ausgetauscht. „Gerade junge Pferde sind nicht so gern von zu Hause weg“, sagt Werner. Bei so einer engagierten Betreuung lässt es sich aber wohl noch gerade aushalten.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.