BREMEN - Der Lastruper Mario Stevens hat in Bremen erneut seine gute Form unterstrichen. Er war in der Euroclassics-Einzelwertung bester Teilnehmer des Oldenburger Reiterverbandes. Insbesondere am Sonntag zeigte er Klasse. Mit seinem Pferd D’Avignon musste er im ersten Umlauf einen Abwurf hinnehmen und absolvierte den zweiten Umlauf fehlerfrei. Damit belegte der Kaderreiter den neunten Platz und ließ Größen wie Ludger Beerbaum, Marco Kutscher und Christian Ahlmann hinter sich. Der Lastruper hatte bereits am Donnerstag das Eröffnungsspringen in Bremen gewonnen und zusätzlich noch mehrere Platzierungen erzielt.

Eine Sternstunde hatte der Ahlhorner Rolf Moormann am Freitagabend im Championat von Bremen. Im Stechen dieses Weltranglistenpunktespringen belegte er mit seinem Paradepferd Queen den vierten Platz. Das Paar durchquerte fehlerfrei in 39,72 Sekunden den Stangenwald. Der Sieg ging an Michael Whitaker, auf Platz zwei folgte der Niederländer Ben Schröder. Neben Moormann stellte auch der Benstruper Jan Sprehe seine internationale Klasse unter Beweis. Er belegte im Hauptspringen am Sonnabendabend den vierten Platz. Zusammen mit seinem Pferd Areno musste er im Stechen einen Abwurf hinnehmen, sonst wäre sogar noch mehr drin gewesen.

Neu im Programm war in diesem Jahr eine Springserie für Reiter unter 25 Jahren. Im Finale am Sonnabend war Hendrik Sosath vom RFV Stedinger Sturmvogel bester hiesiger Teilnehmer. Er sicherte sich in diesem Wettbewerb der Klasse S den siebten Platz. Der Visbeker Patrick Döller und Denise Ahrens-Menke von der TG Oldenburger Pferdewoche verpassten eine Platzierung.