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NWZonline.de Sport Pferdesport

Dressur: Bröring-Sprehe hakt Patzer schnell ab

06.06.2016

Balve Die deutschen Dressurreiter haben die Goldspur Richtung Rio gelegt. Bei den deutschen Meisterschaften in Balve erreichten die Wettkämpfe ein Niveau, das in der Geschichte der Sportart seinesgleichen sucht. „Ich werte seit 40 Jahren auf internationaler Ebene, aber so eine Leistungsdichte von absolutem Weltklasseformat habe ich noch nie erlebt“, sagte Chef-Preisrichterin Katrina Wüst. „Die hier gezeigten Leistungen waren sensationell“, schwärmte auch Bundestrainerin Monica Theodorescu nach der ersten Olympia-Sichtung.

Dabei zeigten sich mehrere Reiterinnen in Bestform. Mit den Plätzen drei und zwei im Special und im Grand Prix Kür reichte es für Kristina Sprehe (Dinklage) dieses Mal zwar nicht zu Meisterehren, die Leistung der Weltranglistenersten konnte sich aber an beiden Wettkampftagen sehen lassen.

Zum Abschluss gewann Dorothee Schneider (Frankfurt) auf dem Hengst Showtime den Grand Prix Kür mit hervorragenden 86,725 Prozentpunkten. Auf Platz zwei folgte Bröring-Sprehe (86,075) mit Desperados vor der fünfmaligen Olympiasiegerin Isabell Werth (Rheinberg/84,075) mit dem erstmals in einer Kür vorgestellten Emilio. Auch der viertplatzierte Sönke Rothenberger (Bad Homburg/84,050) lag mit dem erst neunjährigen Wallach Cosmo noch deutlich über der 80-Prozent-Marke.

Auf dem für sie ungewohnten dritten Platz landete Bröring-Sprehe am Sonnabend im Special hinter Schneider und Siegerin Werth. Ihr Rapphengst Desperados hatte am Ende der ersten Passage gescheut und kurz den Gehorsam verweigert. Danach zeigten Reiterin und Pferd wie gewohnt Leistung auf allerhöchstem Niveau, doch die Punktabzüge warfen das Erfolgsduo deutlich zurück.

„Er hat sich halt erschrocken und einen kleinen Salto gemacht“, sagte Titelverteidigerin Bröring-Sprehe, deren Lächeln unmittelbar nach der Prüfung ein kleines bisschen eingefroren war: „Desperados hat trotzdem eine super Leistung gezeigt.“ Doch auch in der Kür kostete ein Fehler vor den Zweierwechseln den Sieg.

Für Theodorescu war das kein Grund zur Sorge. „Desperados musste sich hier nicht beweisen, es ist wichtig, dass er im August in Topform ist“, sagte die Bundestrainerin. Bröring-Sprehe versicherte, mit „unseren Leistungen sehr zufrieden“ zu sein.

Das war auch Isabell Werth, die nach dem verletzungsbedingten Aus ihrer Spitzenpferde Bella Rose und Don Johnson ihre Olympia-Hoffnungen schwinden sah. Mit Emilio und und der hochveranlagten Oldenburger Stute Weihegold zählt die 46-Jährige nun auf einmal wieder zu den Olympia-Favoriten. Und obwohl sich Werth noch nicht festgelegt hat, deutet alles auf einen Start mit Weihegold hin. Rio kann kommen.

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