CLOPPENBURG - Drei S-Springen entscheiden die Weser-Ems-Meisterschaft. Der zweite und dritte Lauf steigen am Sonnabend und Sonntag.

Von Michael heinen

CLOPPENBURG - Einen guten Start haben die Aktiven des Oldenburger Reiterverbandes bei den Cloppenburger Reitertagen erwischt. In der ersten Wertung der Weser-Ems-Meisterschaft, einem Springen der Klasse S, gab es einen Doppelsieg für den RFV Lastrup. Der Sieg ging an Jens Dummeyer im Sattel von Cockney. Das Paar setzte sich fehlerfrei in 69,29 Sekunden an die Spitze des Feldes. Dicht dahinter folgte der ehemalige deutsche U 21-Meister Mario Stevens mit Uppy de Wijnendale (69,54). Komplettiert wurde die Erfolgsserie durch Gerd Sosath (RFV Stedinger Sturmvogel), der mit Catoki Rang drei belegte (0/69,70). In Rolf Moormann (Ahlhorn), Sören Pedersen (Wildeshausen) und Christian Siemer (Dötlingen) platzierten sich drei weitere Oldenburger unter den ersten Zehn und schafften sich damit eine gute Ausgangsposition für die Weser-Ems-Meisterschaft.

Die Meisterschaft in der Altersklasse der Reiter wird in drei Wettbewerben der Klasse S ausgeritten. Sonnabend folgt um 19 Uhr eine weitere Springprüfung der Klasse S, und Höhepunkt ist Sonntag, 16.15 Uhr, der mit 10 000 Euro dotierte Große Preis.

Positiv auf sich aufmerksam machte auch Bundeskaderreiter Tobias Meyer (RFG Falkenberg). Er gewann mit dem Hengst Cola jeweils einen Wettbewerb der Klasse L und M. In der mittleren Tour war kein Kraut gegen den Lastruper Philip Lever gewachsen. Er zischte mit seinem Pferd Miss Moneypenny ohne Abwurf in 58,37 Sekunden durch den Stangenwald.