• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Neuwahlen in Thüringen   im April 2021 – MP-Wahl im März
+++ Eilmeldung +++

Entscheidung In Erfurt
Neuwahlen in Thüringen im April 2021 – MP-Wahl im März

NWZonline.de Sport Pferdesport

Deußer reitet am Sieg vorbei

29.03.2016

Göteborg Ein „dämlicher Fehler“ hat Daniel Deußer den Sieg beim Weltcup-Finale der Springreiter gekostet. Der Wahl-Belgier blieb am Montag in Göteborg vor 11 000 Zuschauern mit dem Wallach Cornet D’Amour in zwei Runden fehlerfrei – und wurde doch nur Dritter, weil er schon am Sonnabend den entscheidenden Abwurf kassiert hatte. Weltcup-Gesamtsieger ist wie im Vorjahr der Schweizer Steve Guerdat, dieses Mal im Sattel des zehnjährigen Wallachs Corbinian.

Das starke Abschneiden der deutschen Starter verdeutlichten drei Reiter unter den ersten Zehn des Endklassements. „Ich bin super happy und zufrieden“, sagte Bundestrainer Otto Becker: „Wie sie geritten sind, war präzise und klasse, auch wenn es mal einen unglücklichen Abwurf gab.“ Zweitbester deutscher Starter war Marcus Ehning aus Borken, der mit Cornado auf Platz vier kam. Sechster wurde Christian Ahlmann aus Marl mit Taloubet.

Trotz des knapp verpassten Sieges strahlte Deußer. Angesichts der guten Platzierung konnte der 34-Jährige sich bei der Wahl des Pferdes selbst gratulieren. „Das war genau die richtige Entscheidung“, sagte der grinsende Deußer über den 13-jährigen Wallach Cornet D’Amour, dessen Start nach einer langen Verletzungspause ungewiss war.

Am Sonnabend hatte sich Deußer geärgert, weil er mit seinem Pferd einen Abwurf kassierte, das Stechen und damit eine bessere Platzierung verpasst hatte. „Ein dämlicher Fehler“, sagte der in Mechelen lebende Profi.

Für Ehning war die Chance auf eine bessere Platzierung nach der ersten Runde der letzten Teilprüfung dahin. Ein Abwurf warf den bis dahin auf Platz zwei liegenden Reiter aus Borken zurück. Christian Ahlmann hatte eine bessere Platzierung bereits beim Auftakt am Freitag vertan, als er mit Colorit aufs falsche Pferd gesetzt und zwei Abwürfe kassiert hatte. Mit Taloubet zeigte er am Sonnabend und Montag eine klasse Vorstellung. Zwölfter wurde Marco Kutscher aus Norden mit Chaccorina.

Lehrgeld zahlte Niklas Krieg. Der 22-jährige Weltcup-Debütant schied nach drei Abwürfen in der ersten Runde am Ostermontag aus.

Den Dressur-Sieg hatte am Vortag Jessica von Bredow-Werndl verpasst. Den Ärger über die vergebene Chance auf den ersten großen Titel versuchte die 30-Jährige tapfer wegzulächeln. „Es war zum Greifen nahe“, gab die Dressurreiterin zu. Doch zwei Fehler mit Unee kosteten den Weltcup-Sieg, den sich der Niederländer Hans Peter Minderhoud sicherte. „Er wäre schlagbar gewesen“, meinte von Bredow-Werndl, die Dritte wurde.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.