Chantilly/Rom - Springreiter Ludger Beerbaum hat seinen zweiten Sieg auf der Global Champions Tour in diesem Jahr gefeiert. Der viermalige Olympiasieger gewann am Sonnabend den Großen Preis in Chantilly. Auf Chiara setzte sich der Riesenbecker im Stechen mit dem schnellsten fehlerfreien Ritt durch und kassierte 100 000 Euro. Daniel Deußer machte mit Platz zwei den deutschen Doppelerfolg perfekt. Der in Belgien lebende Deußer war auf First Class nur 0,7 Sekunden langsamer als Beerbaum.

Das französische Chantilly war die siebte von 15 Stationen. Die Global Champions Tour ist die weltweit höchstdotierte Serie im Springreiten. In der Gesamtwertung rückte Beerbaum hinter Christian Ahlmann auf Platz zwei. Beerbaum hatte in diesem Jahr schon das Champions-Tour-Springen im Rahmen des Derby-Turniers in Hamburg für sich entschieden.

Unterdessen verpasste Marcus Ehning den Sieg beim Großen Preis von Rom. Nach zwei Umläufen kam der 42-Jährige aus Borken am Sonntag auf Cornado auf Rang vier. Der Mannschafts-Olympiasieger von 2000 leistete sich im ersten Durchgang mit seinem Hengst einen Zeitfehler. Es gewann McLain Ward aus den USA auf Azur.

Am Freitag war die deutsche Equipe mit Ehning auf Cornado, Marco Kutscher (Norden) auf Van Gogh, Mario Stevens (Molbergen) auf Brooklyn und Patrick Stühlemeyer (Osnabrück) auf Lacan und Mario Stevens auf Brooklyn im Nations Cup Vierte geworden. Sieger wurde Großbritannien vor den gemeinsamen Zweiten USA und Frankreich.