Sportlich hatte unser Stall am zweiten Turniertag ein volles Programm. Wir sind mit insgesamt acht Pferden nach Rastede losgebraust. Drei musste ich reiten, drei Hans Arkenbout und zwei Iver Börnsen. Die Ausbeute kann sich sehen lassen, denn immerhin sieben der Pferde schafften die Qualifikationsnorm für das Bundeschampionat.
Besonders Hans hat sich gefreut. Er ist schon viele Jahre bei uns im Stall und hat mir in den letzten Wochen fantastisch den Rücken frei gehalten. Er hat großen Anteil an meinen Erfolgen hier.
Für mich lief es auch bei den Fünfjährigen wieder fantastisch. Mit meiner Stute Cassandra gelang mir der dritte Sieg. Sie sprang wirklich gewaltig und hat von den Richtern die Note 9,30 bekommen. Zusätzlich belegte ich in dieser Abteilung noch mit Quinstano den zweiten Platz. Und auch für Colonius sprang noch ein zweiter Rang heraus. Hoffentlich läuft es in der Großen Tour und der Meisterschaft so weiter!
Leider habe ich bisher kaum etwas vom vielfältigen gastronomischen Angebot nutzen können. Einzig im Reiterzelt konnte ich die ein oder andere kleine Pause einlegen. Dieser Treffpunkt für uns Reiter ist schon eine tolle Sache und einmalig.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut der Draht der Rasteder Turniermacher zu Petrus ist. Zwar haben wir ein paar kleine Schauer abgekommen, aber die Prognosen für das Wochenende sind sehr gut.
Damit steht jetzt der fünften Jahreszeit der Oldenburger Pferdefreunde nichts mehr im Wege. Schon am Mittwoch war der Schlosspark sehr gut besucht. Es macht einfach Freude, vor dieser tollen Kulisse seine Pferde vorzustellen.
Für den Donnerstag kann ich nur allen Besuchern die Stutenschauen des Oldenburger Verbandes und des Springpferdezuchtverbandes empfehlen. Ich bin wirklich gespannt, wer die neue Miss Oldenburg wird. Unsere Familie züchtet selber, und diese Veranstaltung gehört zu den absoluten Höhepunkten.
Aber auch der Schlusspunkt des Tages lässt einiges erwarten. Immerhin werden mehrere hundert Jahre Reitsportkompetenz in der Oldie-Mannschaftsdressur zu sehen sein.
