GENF - Die Unzufriedenheit mit der Präsidentin des Pferdesport-Weltverbandes FEI schwelt schon lange. Inzwischen ist der Machtkampf mit der jordanischen Prinzessin Haya bint al Hussein offen ausgebrochen. Nach dem Desaster bei der missglückten Einführung neuer Doping-Regeln gründete der wichtigste Teil der Opposition einen europäischen Verband. Nun soll auch ein eigener Bewerber für die Wahl der neuen FEI-Führung im November aufgestellt werden.
„Wir haben derzeit zwei mögliche Kandidaten“, sagte am Donnerstag Hanfried Haring, der Präsident des europäischen Verbandes EEF. „Ob beide ihren Hut in den Ring werfen, weiß ich nicht.“ Die Entscheidung, wer antrete, falle bis zum 1. Mai.
Unterdessen haben die deutschen Springreiter beim Auftakt des Weltcup-Finales in Genf einen schwachen Start erlebt. Vor 7000 Zuschauern beim Zeitspringen kam Marcus Ehning (Borken) mit Küchengirl als bester von vier deutschen Reitern nur auf Rang zehn. Die erste von drei Teilprüfungen gewann Rich Fellers (USA) mit Flexible.
