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NWZonline.de Sport Pferdesport

Reitsport: Springreiter fahren ohne Medaillen nach Hause

28.08.2017

Göteborg Die erhoffte Aufholjagd endete mit einer Enttäuschung: Einen Tag nach dem 17. EM-Gold für Isabell Werth in der Dressur gingen die deutschen Springreiter bei der Medaillen-Vergabe leer aus. Marcus Ehning vergab am Sonntag in Göteborg die Chance auf Edelmetall in der ersten Runde. „Ein Fehler ist ein Fehler zu viel“, kommentierte Ehning, der mit zwei strafpunktfreien Umläufen am Abschlusstag Gold sicher gehabt hätte.

Ehning kassierte schon früh vier Strafpunkte, fiel aus dem Medaillen-Rennen und landete am Ende mit 8,59 Strafpunkten auf Rang sechs. „Das war gut, aber nicht gut genug“, sagte der 43-Jährige aus Borken zu seinen Ritten auf Pret A Tout. Zu den null Strafpunkten in der zweiten Runde meinte er: „Das war zumindest ein versöhnlicher Abschluss.“

Philipp Weishaupt überholte Ehning in der ersten Runde, fiel in der zweiten aber weit zurück. Nach einer Verweigerung mit Convall sammelte der 32-Jährige aus Riesenbeck 22,73 Strafpunkte und ritt enttäuscht als Zwölfter aus dem Stadion. „Das ist ein Hengst, der hat einen eigenen Charakter. Das kam leider im falschen Moment durch“, meinte er.

„Das ist schade“, kommentierte Bundestrainer Otto Becker das turbulente Geschehen am Sonntag. „Wir hätte natürlich noch gern eine Medaille gehabt“, gab der Coach zu, dessen Team mit drei EM-Debütanten bereits im Mannschaftsspringen ohne Edelmetall geblieben war.

Laura Klaphake aus Steinfeld (Kreis Vechta) hatte ihren ersten Finalritt auf Catch me if you can zwar ohne Hindernisfehler gemeistert. Für den zweite Umlauf der besten Zwölf langte es für die 23-Jährige am Ende allerdings nicht. Sie kam auf Platz 17.

Als Europameister feierten die rund 12 000 Zuschauer den 45-jährigen Schweden Peder Fredricson, der auf All In mit fünf Strafpunkten gewann. Zweiter wurde der Niederländer Harrie Smolders mit Don (5,52) vor dem Iren Cian O’Connor mit Good Luck (6,25).

Die dominierende Figur der sechstägigen EM im Ullevi-Stadion war Isabell Werth, die am Samstag mit dem dritten Dressur-Gold in Göteborg einen ganz besonderen Sieg feierte. Es waren seit ihrem EM-Debüt 1989 die Titel 15, 16 und 17. Die Siegerin erhielt für ihren Ritt mit der Stute Weihegold 90,982 Prozent – so viel wie noch nie. Knapp dahinter kam der 22-jährige Sönke Rothenberger mit Cosmo (90,614) auf Platz zwei. Auch der Bad Homburger ritt einen persönlichen Rekord.

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