HANNOVER - Mit Skepsis und Ablehnung haben die deutschen Spitzenreiter auf die Änderung der Doping-Regeln reagiert. Sie befürchten eine Vorverurteilung, wenn es zukünftig direkt nach einer positiven A-Probe eine vorläufige Sperre gibt. „Ich finde es nicht gut, dass der Reiter keine Gelegenheit hat, seine Unschuld zu beweisen, bevor er gesperrt ist“, sagte Europameisterin Meredith Michaels-Beerbaum.
Ludger Beerbaum plädierte für eine gleichzeitige Öffnung von A- und B-Probe in zwei verschiedenen Labors. Bisher gibt es im Pferdesport erst Sperren nach Abschluss des Verfahrens.
