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NWZonline.de Sport Pferdesport

Immer weniger Hallenreitturniere – aber der Agravis Cup wächst

16.06.2017

Oldenburg Die Tendenz ist eindeutig – und für die Pferdefreunde speziell in Norddeutschland bedauerlich. Jahr für Jahr sinkt die Anzahl hochklassiger Hallenreitturniere. Nachdem in den vergangenen Jahren bereits die Veranstalter in Bremen und Hannover aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben mussten, steht nun auch endgültig fest: Das traditionsreiche Kieler Hallenreitturnier „Baltic Horse Show“ wird nach 27 Jahren nicht mehr stattfinden. Turnierchef Peter Rathmann begründete diese Entscheidung mit rückläufigen finanziellen Zuwendungen von Sponsoren.

Nicht besser sieht es bundesweit mit den Einschaltquoten im Fernsehen aus. Auch diese sind lange nicht mehr so gut wie es die Reitsportszene jahrzentelang gewohnt war. Hinzu kommt, dass die nationalen Veranstalter zunehmend den Druck der wachsenden internationalen Konkurrenz spüren. Preisgelder in gigantischer Höhe ziehen Spitzenreiter wie Ludger Beerbaum oder Christian Ahlmann magisch an.

Kaspar Funke, der seit mehr als zehn Jahren das traditionsreiche Oldenburger Hallenreitturnier „Agravis-Cup“ organisiert, weiß nur zu gut um diese Entwicklung und setzt auch in diesem Jahr wieder mutig dagegen. „Die Mischung macht’s“, wird der Turnierchef nicht müde zu wiederholen: „Mit dem Umzug in die große EWE-Arena ist das Turnier zu einem Eventerlebnis geworden“, behauptet er. Im Klartext: Eingebettet in das sportliche Programm (2. bis 5. November), das den Nachwuchs und die Reiter aus der Region berücksichtigt, stellt Oldenburg zugleich eine vielbeachtete Pferdesport-Messe ins Schaufenster. Mit diesem Konzept hatte Funke zuvor schon in Münster Erfolg.

Der Agravis-Cup befindet ganz gegen den Trend auf Wachstumskurs und erfährt in diesem Jahr zudem eine sportliche Auswertung. Das Turnier wird erstmals als ein CSI-3-Sterne-Event ausgetragen. Im Rahmen dieses CSI3* ist Oldenburg Station der Springsportserie „Masters League“. Die bestplatzierten Springreiter der Turniere in Hardenberg, München-Riem, Wiesbaden, Twente, Rostock, Basel, Münster, Oldenburg sowie beim Chiemsee Pferdefestival und Fürstenberg-Gedächtnisturnier qualifizieren sich für das Masters League Finale 2018 in Dortmund.

Weitere sportliche Höhepunkte werden die Mannschaftsdressur, das Championat der GVO Versicherung, das Finale um den Zukunftspreis sowie die Finalqualifikation um den Louisdor-Preis im Dressurreiten sein.

Das Championat, die Springprüfung für siebenjährige Pferde am Samstagabend, wird zudem in Ausschnitten zwischen 19 und 20.30 Uhr vom Privatsender Sport 1 live übertragen.

Otto-Ulrich Bals Autor
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