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NWZonline.de Sport Pferdesport

Immer ein Eisen im Feuer

11.05.2019

Wie verläuft die Ausbildung zum Hufbeschlagschmied?

Es gibt zum einen die Möglichkeit einer Grundausbildung im Metallbau in Fachrichtung Metallgestaltung/ Kernbereich Hufbeschlag. Nach der Gesellenprüfung schließt sich ein viermonatiger Vorbereitungslehrgang an einer staatlichen Hufbeschlagschule mit anschließender Prüfung an. Die zweite Möglichkeit ist eine beliebige abgeschlossene Berufsausbildung und ein vierwöchiger Vorbereitungslehrgang an einer Hufbeschlagschule. Dann folgen zwei praktische Jahre in sozialversicherungspflichtiger Anstellung bei einem staatlich anerkannten Hufbeschlagschmied. Daran schließt sich ein viermonatiger Lehrgang bei der Hufbeschlagschule an, mit anschließender Prüfung. In den viermonatigen Lehrgängen müssen 160 Stunden absolviert werden.

Welche Voraussetzungen sollte ein Hufbeschlagschmied mitbringen?

Jedem der Hufschmied werden will, muss klar sein, dass man an einem Lebewesen arbeitet und jedes Pferd individuell behandeln muss. Um den Anstrengungen dieses Handwerkes gewachsen zu sein, muss ein Hufbeschlagschmied körperlich fit sein. Handwerkliches Geschick ist ebenso gefragt wie ein gutes Auge und auch eine Menge Geduld. Nicht jedes Pferd lässt sich gerne die Hufe ausschneiden und sich ein auf einige hundert Grad erhitztes Hufeisen aufbrennen. Dieser Beruf ist durchaus auch ein Beruf für Frauen.

Wie sieht der Alltag eines Hufbeschlagschmiedes aus?

Ganz einfach: Pferde beschlagen in sämtlichen Formen und das von morgens bis abends. Kürzen des Horns gehört genauso zum Arbeitsablauf, wie das Anpassen, in Form bringen und Anbringen der Hufeisen. Wenn es erforderlich oder gewünscht wird, gibt es auch alternative Beschläge zum Beispiel aus Kunststoff. Auch ist es Aufgabe, Störungen im Bewegungsapparat zu erkennen und durch entsprechende Korrekturen am Huf zu beheben. Durch individuelle Spezialbeschläge kann die Heilung einer Krankheit unterstützt werden. Ich verfolge immer nur ein Ziel: das Pferd zum Laufen zu bringen. Zwei Dinge sollten aber bei diesem Beruf bedacht werden. Zum einen hat man es mit einem Tier zu tun und die sind auch schon einmal unberechenbar. Man muss daher zu jeder Sekunde achtsam sein. Zum anderen ist die Hauptsaison ganz klar im Sommer und zu der Zeit sieht es mit Urlaub eher schlecht aus.

Was ist für Dich das Schöne an diesem Beruf?

Du siehst den Erfolg, wenn die Pferde wieder laufen können. Es gibt nichts Schöneres, wenn Pferd und auch ihre Besitzer glücklich sind.

Hat der Beruf des Hufbeschlagschmiedes eine Zukunft?

Gute Hufschmiede sind sehr gefragt, denn jeder Pferdebesitzer möchte nur das Beste für sein Pferd und dazu gehören eben auch die passenden „Schuhe“. Trotz der großen Nachfrage gibt es immer weniger Hufschmiede. Leider ist unser Beruf seit 1987 kein handwerklicher Ausbildungsberuf mehr. Die Ausbildung ist „nur“ noch über Umwegen möglich.

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