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NWZonline.de Sport Pferdesport

Kools sagt Stevens in Rastede den Kampf an

20.07.2016

Rastede Wenn Oldenburger Reiter über das Landesturnier sprechen, geraten sie meistens schnell ins Schwärmen. Viele haben von Kindesbeinen an im Rasteder Schlosspark gesattelt. Traditionsverbunden lassen sie kein Turnier aus.

„Es ist ein Muss für uns, hier zu starten“, sagt auch Jasper Kools, doch seine Geschichte verlief ein bisschen anders als die der Familien Sosath, Klatte oder Stevens.

Denn der 26-Jährige stammt aus Diepholz, und das zählt zum Landesverband Hannover-Bremen. Vor gut acht Jahren wechselte der Springreiter dann jedoch die Farben und trat dem RV Oldenburger Münsterland im Verband Weser-Ems bei. Mit Erfolg: Nur ein Jahr später, im Jahr 2009 wurde er im Schlosspark Oldenburger Meister der jungen Reiter. Seitdem lässt auch Kools kein Landesturnier aus.

An diesem Mittwoch steigt er mit seinem Oldenburger Wallach Chatto in die Große Tour ein. Der Zehnjährige hat ihm im Vorjahr auch seinen bislang größten Erfolg im Residenzort beschert. Kools gewann den „Rasteder Champion“. „Den Titel wollen wir am Donnerstag verteidigen“, sagt er selbstbewusst und schaltet in den Angriffsmodus um: „Auch beim Großen Preis geht es für uns darum, mitzumischen und die Konkurrenz unter Druck zu setzen.“ Gern würde er Titelverteidiger Mario Stevens (Molbergen) am Sonntag als Sieger nachfolgen. „Die Sticheleien mit Mario machen doch den Reiz aus“, frotzelt Kools: „Aber das ist alles freundschaftlich, wir kennen uns sehr gut.“

In diesem Jahr reitet der Diepholzer bislang auf Erfolgskurs. So schnappte er sich zum Beispiel beim renommierten Turnier in Dortmund im Frühjahr den begehrten Preis des Landes Nordrhein-Westfalen. „Das war der Höhepunkt meiner bisherigen Karriere“, sagt der Springreiter, der mit Chatto auch an der deutschen Meisterschaft in Balve teilnahm und zudem ein wenig „internationale Luft“ schnupperte. Nach einer etwas längeren Sommerpause sei der Wallach gut erholt und voller Tatendrang, rechnet sich Kools im Rasteder Parcours gute Chancen aus.

Mit Pferden ist der Sportler groß geworden. Seine Eltern Maren und Bart Kools betreiben einen Ausbildungsstall in Diepholz. Vater Bart arbeitet zudem für den Stall von Paul Schockemöhle ebenso wie Patenonkel Joseph Klaphake, Vater von Reiterkollegin Laura. „Der hat mir vor einigen Jahren auch zum Wechsel des Reiterverbandes geraten“, blickt der Pferdewirtschaftsmeister zurück. Bereut hat er den Sprung über die Grenze bislang nicht: „Diepholz liegt weit weg von Hannover, so dass ich dort nicht so im Blickpunkt stand.“

Das hat Kools nun geschafft. Auch dank seiner Erfolge im Schlosspark.

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