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NWZonline.de Sport Pferdesport

Reiten: Maurice Tebbel trumpft groß auf

26.04.2011

LASTRUP Er ist unter die „Wiederholungstäter“ gegangen: Maurice Tebbel, gerade 17 Jahre alter Sprößling von Rene Tebbel aus Emsbüren, hat nach 2010 erneut den Großen Preis in Lastrup gewonnen. Mit dem neun Jahre alten, flinken belgischen Wallach Chevignon unterbot der Junior die Führung von Turnierleiter Mario Stevens (Molbergen) auf Vayello.

Für Stevens stoppte die Uhr im Anton-Böckmann-Gedächtnispreis nach fehlerfreier Runde nach 39,13 Sekunden, Maurice Tebbel und Chevignon kamen nach 38,86 Sekunden ins Ziel.

Banges Warten dann bis zum Schluss – dann zog ein breites Lächeln über das Gesicht des Juniors. Der nächste Griff ging in die Jackentasche zum Mobiltelefon – Papa und Mama anrufen. Vater Rene laboriert noch immer an den Folgen seines Oberschenkelhalsbruchs im Januar. „Das wird wohl noch zwei Monate dauern, bis er wieder in den Sattel kann,“ sagt der Sohn, der in der Zwischenzeit dafür sorgt, dass der Name Tebbel in Ergebnislisten ziemlich weit vorn auftaucht.

Der frohen Botschaft für die stolzen Eltern folgten viele Glückwünsche für den jungen Mann, dem die Kollegen den Sieg gönnten. Schließlich gewinnt auch ein Maurice Tebbel nicht alle Tage Große Preise. Den belgischen Kannan-Sohn Chevignon hat zuvor der Russe Vladimir Tuganov geritten.

Vielleicht hat Maurice Tebbel aber auch einfach besonders gut zugehört, denn noch bevor der erste Reiter und das erste Pferd überhaupt den Parcours betraten, erläuterte Paul Schockemöhle den Parcours: „Ich weiß gar nicht, warum ich das machen soll, ich bin doch schon Rentner und der Sport ist moderner geworden, seit ich aufgehört habe“, sagte Paul Schockemöhle und referierte munter über Distanzen, Höhen sowie Tiefe und Breite.

Für Mario Stevens – eine Hälfte des Turniermacher-Duos von MG Horse Events – blieb mit dem ebenfalls neun Jahre alten Vayello Platz zwei, auf dem dritten Rang reihte sich in der mit 5000 Euro dotierten Prüfung Otto Vaske aus Klein Roscharden auf Lastrup ein. Der Oldenburger Hengst, der so heißt wie der Turnierstandort, kam nach fixen 39,80 Sekunden ins Ziel.

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