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NWZonline.de Sport Pferdesport

Olympiapferde von morgen am Freitag in Oldenburg

03.11.2017

Oldenburg Es eine Premiere, auf die der Turnierveranstalter besonders stolz ist: Zum ersten Mal macht in diesem Jahr der Louisdor-Preis Station in Oldenburg. Beim Agravis-Cup 2017 haben Reiter mit ihren jungen Dressurpferden die Möglichkeit, sich bei der sechsten und letzten Station für das Finale in Frankfurt (14. bis 17. Dezember) zu qualifizieren.

Der Louisdor-Preis richtet sich an acht- bis zehnjährige Dressurpferde, die behutsam an den internationalen Sport herangeführt werden sollen. Die Prüfungsaufgaben enthalten alle Elemente des Grand Prix, jedoch in einer Version, die nicht ganz so hohe Anforderungen stellt. Die Serie hat einige erfolgreiche Dressurstars hervorgebracht, unter anderem gewann El Santo mit Isabell Werth und Dablino mit Anabel Balkenhol die Prüfung bereits. „Wir werden die besten Pferde dieses Alters aus Deutschland sehen. Sie könnten es später zum Beispiel zu Olympischen Spielen schaffen“, sagt die Westerstederin Bernadette Brune, die jedoch aufgrund einer Verletzung ihres Pferdes passen muss.

Auf Wunsch der Reiter sowie der Dressur-Bundestrainerin Monica Theodorescu macht der Louisdor-Preis Halt in Oldenburg: Hier sind die Bodenverhältnisse sowie die kompakte Veranstaltung gut geeignet für die Finalüberprüfung der jungen Pferde.

Die sechste Etappe ist beim Agravis-Cup unterteilt in eine Einlaufprüfung und einen zweiten Durchlauf am Freitagabend um 18.15 Uhr. „Diesen haben wir ganz bewusst zu diesem Zeitpunkt eingebaut, um den Zuschauern zusätzliche Unterhaltung auf hohem Niveau zu bieten“, sagt Turnierveranstalter Kaspar Funke.

Die Einlaufprüfung fand bereits am Donnerstag statt. Diese Prüfung konnte Jessica von Bredow-Werndl aus Bayern auf der zehnjährigen Trakehnerstute Dalera für sich entscheiden. Das Paar erreichte 75,368 Prozent. Insbesondere in der Piaffe und Passage konnten die zwei überzeugen. In diesen Lektionen erreichten sie teilweise Wertnoten von 9,0.

Auf dem zweiten Platz landete Heiner Schiergen aus Krefeld mit dem zehnjährigen Rheinländerwallach Carlos. Die beiden wurden von den Richtern mit 73,158 Prozent belohnt. Besonders gefiel bei dem Paar der starke Trab. Dort gelang es Carlos, Wertnoten von 8,5 und 9,0 einzuheimsen.

Auf dem dritten Platz reihte sich Carola Koppelmann aus Warendorf mit Sandiego ein. Mit dem zehnjährigen Mecklenburgerwallach, der sich auch in ihrem Besitz befindet, erlangte sie eine Prozentzahl von 70,526. Dieses Paar konnte die Richter bei den elf fliegenden Galoppwechseln für sich gewinnen: Sie erreichten Wertnoten von bis zu 8,5.

Mehr Informationen zum Agravis-Cup finden Sie in unserem Online-Spezial.

Lina Brunnée
Volontärin, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003
Lars Blancke
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2033

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Agravis-Cup | Olympische Spiele

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