OLDENBURG - Die Teamwettbewerbe der Internationalen Oldenburger Pferdetage waren in diesem Jahr wieder fest in Oldenburger Hand, obwohl zahlreiche gut aufgestellte Equipen der benachbarten Bezirks- und Landesverbände vertreten waren.

Im Parcours holte sich das Team vom RFV Holdorf mit Daniel Hackmann, Werner Kleimann, Marcus Busch und Maria Ostendorf den begehrten Titel. Im Dressurviereck führte erneut kein Weg am RC Hude vorbei. Das Quartett mit Cynthia Garmhausen, Jane Wennekamp, Kerstin Herden und Vera Wiemer ritt der Konkurrenz mit einer halben Wertnote Vorsprung davon (die NWZ berichtete). Der RV Ganderkesee schaffte es nur auf den sechsten Platz, hatte aber die größte Fangemeinde mitgebracht. Dadurch entschied der RVG die Phone-Wertung für sich und konnte sich über 1000 Euro für die Vereinskasse freuen.

Im Finalspringen der lokalen Reiter präsentierten sich die Oldenburger Teilnehmer als faire Gastgeber und ließen der Ostfriesin Martje Kaffka vom RFV Rheiderland den Vortritt. Im Stechen gewann sie auf Cordika ohne Fehler in 29,11 Sekunden. Zweite wurde Gaby Hanenkamp vom RV Ganderkesee mit Limba de Luna, an dritter Stelle folgte Tobias Broxtermann vom RV Höven mit Amelie.

Altmeister Werner Hagstedt vom RV Ganderkesee legte am Sonnabend im Wettbewerb des Escon Spring Clubs mit seinem Paradepferd Alcatraz einen regelrechten Teufelsritt hin. Ohne einen Fehler zischte er nach 48,81 Sekunden über die Ziellinie.

Damit hatte der Routinier im Springsattel fast zwei Sekunden Vorsprung auf die Schweizerin Flaminia Straumann.

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