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NWZonline.de Sport Pferdesport

Letzter Starter landet ganz vorn

05.11.2018

Oldenburg Er musste mehrmals die Faust recken, bis die Anspannung etwas von ihm abfiel. Mit einer ausgedehnten Jubelgeste feierte Mario Stevens am Sonntagnachmittag in der großen Arena seinen Sieg im Großen Preis von Oldenburg. Der Springreiter aus Molbergen (Landkreis Cloppenburg) hatte sich zuvor mit Landano OLD in einem hochdramatischen Stechen gegen die Konkurrenz durchgesetzt.

„Ich kann das kaum fassen. Es ist sehr ungewöhnlich, dass man zwei Jahre in Folge mit demselben Pferd ein Turnier gewinnt“, sagte der 36-Jährige, der schon 2017 beim Großen Preis triumphiert hatte.

Stevens war einer von acht Teilnehmern, die das Stechen durch einen fehlerfreien Ritt erreicht hatten. Sieben von ihnen blieben darin erneut fehlerfrei, den Sieger Stevens und die beiden zeitgleichen Sechstplatzierten, Alexa Stais aus Südafrika mit Quintato und Patrick Stühlmeyer (RV Oldenburger Münsterland) mit Chacgrano, trennten dabei lediglich 1,31 Sekunden. Stevens’ Vorsprung vor dem zweitplatzierten Paar, Gerco Schröder aus den Niederlanden mit Glock’s Zaranza, betrug nur 0,2 Sekunden. Den dritten Platz belegte Denis Nielsen aus dem bayerischen Isen mit Cashmoaker. Der einst in Löningen (Kreis Cloppenburg) lebende Nielsen und sein Pferd lagen wiederum nur zwölf Hundertstelsekunden hinter Schröder.

Später nahm Stevens zahlreiche Glückwünsche entgegen. Zu den ersten Gratulanten zählte CDU-Politiker Rudolf Seiters (81). Der ehemalige Bundesinnenminister und frühere Kanzleramtsminister aus Papenburg (Kreis Emsland) hatte zuvor wie das übrige Publikum gesehen, wie Stevens als letzter Starter im Stechen dem zuvor führenden Schröder noch den Sieg entriss. Als Lohn erhielt der Molberger ein Auto eines Turniersponsors, außerdem qualifizierte er sich – wie auch die Reiter auf den Plätzen zwei bis vier – für das Finale der Springserie Masters League in Dortmund.

55 Paare hatten zuvor versucht, im ersten Umlauf fehlerfrei zu bleiben und sich so für das Stechen zu qualifizieren. Und es wurde schnell klar, wie schwierig diese Aufgabe sein würde. Erst das elfte Paar, Stais mit Quintato, blieb ohne Abwurf und in der vorgegebenen Zeit. Bereits nach drei Startern hatte die Jury entschieden, die erlaubte Zeit von 62 auf 63 Sekunden hochzusetzen.

Zu denjenigen, die es nicht ins Stechen schafften, gehörten unter anderem Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Landlord, Billy Twomey (Irland) mit Lady Lou, Gert-Jan Bruggink (Niederlande) mit Vampire, Felix Haßmann (Lienen) auf Cayenne WZ und Janne-Friederike Meyer-Zimmermann (Pinneberg) auf Bali 32.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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