OLDENBURG - Die Oldenburger Pferdetage wachsen und gedeihen – und werden immer internationaler. Teilnehmer aus gleich 17 Nationen haben für die viertägige Veranstaltung von Donnerstag bis Sonntag gemeldet. Da darf das Fernsehen natürlich nicht fehlen. Und so wird der NDR am Sonnabend ab 15 Uhr eine Gruppenspringprüfung mit Siegerrunde sowie am Sonntag den Höhepunkt des Turniers, den großen Preis der Stadt Oldenburg (ab 12.40 Uhr), direkt aus der Weser-Ems-Halle übertragen.

Mit dem Startschuss zu den Oldenburger Pferdetagen 2007 an diesem Donnerstagmorgen dürfen sich die Pferdefreunde erneut auf eine gutklassige sportliche Mischung einstellen. Internationale Prüfungen, etliche lokale Wettbewerbe, der Schulwettbewerb und nicht zuletzt der beliebte Gala-Abend prägen erneut das Programm. Allein neun Springen und vier Dressuren der schweren Klasse sorgen für Spannung. Siegprämien von über 100 000 Euro sind ausgelobt und erstmals geht es in drei Springen um wichtige Punkte für die Weltrangliste. Veranstalter und Turnierchef Kaspar Funke rechnet bis zum Finaltag am Sonntag mit rund 20 000 Besuchern.

Der Schwerpunkt liegt natürlich im Parcours, wo Parcourschef Hans Sattler dafür verantwortlich zeichnet, die Spreu vom Weizen zu trennen. Aus deutscher Sicht gehören der deutsche Meister Rene Tebbel (Emsbüren), Doppel-Europameister Christian Ahlmann (Marl), Markus Beerbaum (Thedinghausen) und nicht zuletzt Derbysieger Holger Wulschner (Groß-Viegeln) zu den prominentesten Teilnehmern. Doch auch der Schwede Rolf Göran-Bengtsson und der Niederländer Vincent Voorn rechnen sich beste Chancen aus.

Auch die Lokalmatadore haben die 25 000 Euro Siegprämie im Großen Preis im Visier. Allen voran der in Wildeshausen lebende Däne Sören Pedersen und der Lastruper Mario Stevens. „Wer in Oldenburg gewinnen will, muss erst einmal an den hiesigen Reitern vorbei. Die brauchen sich nicht zu verstecken“, brachte es Stevens auf den Punkt. In Rolf Moormann (Ahlhorn), Joachim Heyer (Cappeln), Jan Sprehe (Benstrup) und Hendrik Sosath (Lemwerder) ist alles vertreten, was im Oldenburger Land Rang und Namen hat.

Im Dressurviereck wird natürlich mit Spannung die Rückkehr von Dressur-Queen Lisa Wilcox erwartet. Doch auch der zweifache Mannschaftseuropameister Klaus Husenbeth (Sottrum), die US-Amerkanerin Debbie McDonald sowie der deutsche Ex-Meister Rudolf Zeilinger zählen zu den Favoriten in den Grand-Prix-Wettbewerben.

Höhepunkt des ersten Tages an diesem Donnerstag ist derweil ab 14.40 Uhr das Teamspringen der Vereinsmannschaften. Hier gehören die Equipen des RV Ganderkesee und des RV Höven zum Favoritenkreis.