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Vorschau Auf Agravis-Cup Das erwartet die Reitfans in Oldenburg

Oldenburg - In einer Woche satteln wieder Reiter aus der ganzen Welt in der großen EWE-Arena in Oldenburg. Von Donnerstag bis Sonntag (1. bis 4. November) bietet der Agravis-Cup im Springen und Dressur Tausenden Fans erneut Reitsport auf höchstem Niveau. Die NWZ beantwortet die wichtigsten Fragen kurz vor dem Start der früheren Oldenburger Pferdetage.

Welche Wettbewerbe gibt es eigentlich?

Es finden 33 Prüfungen im Springreiten und der Dressur statt, in denen insgesamt 184 600 Euro ausgeschüttet werden. Höhepunkt bei den Springreitern ist der Große Preis von Oldenburg (Sonntag, 14.50 Uhr), den im Vorjahr der Molberger und amtierende Deutscher Meister Mario Stevens gewann. Auch die Youngster Tour ist bei den Reitern sehr beliebt. In der Dressur stehen der Grand Prix (Freitag, 14.55 Uhr), der Special (Samstag, 12.45) und die Kür (Sonntag, 12.40 Uhr) im Fokus. Seit 2017 haben die Macher um Turnierchef Dr. Kaspar Funke und Ablaufmanager Oliver Schulze-Brüning den Louisdor-Preis (Freitag, ,18.30 Uhr) mit in das Programm aufgenommen. Dieser richtet sich an acht- bis zehnjährige Dressurpferde, die an den internationalen Sport herangeführt werden sollen. Höhepunkt für die ländliche Reiterei ist die Kür der Vereinsmannschaften am Donnerstagabend (19 Uhr).

Welche bekannten Namen satteln in Oldenburg?

Gerade im Springen haben die Organisatoren ein starkes Teilnehmerfeld zusammengestellt. WM-Bronzegewinner Maurice Tebbel, Sandra Auffarth, Titelverteidiger Stevens, der deutsche Vizemeister Guido Klatte junior, Felix Haßmann und Jan Wernke präsentieren ihre Pferde. „Das Starterfeld ist wahnsinnig gut besetzt. Von 50 Reitern können gefühlt 49 den Großen Preis gewinnen“, sagt der Holdorfer Wernke. Auch die internationalen Teilnehmer wie Gerco Schröder und Gerd-Jan Bruggink (beide Niederlande), Michael Cristofoletti (Italien) und Billy Twiney (Irland) seien sehr stark einzuschätzen.

Kann sich kurzfristig noch etwas verändern?

Ja. Turnierchef Funke berichtete am Mittwoch, dass er kurz zuvor mit Bundestrainer Otto Becker telefoniert habe. Eventuell werden noch zwei deutsche Championatsreiter in Oldenburg kurzfristig dabei sein. „Versprechen will ich noch nichts, aber es sieht ganz gut aus“ meinte Funke.

Und die Dressur?

Der größte Name in der Dressur ist zweifelsohne Ingrid Klimke. Die 50-Jährige aus Münster ist eigentlich in der Vielseitigkeit zuhause, gewann dort in diesem Jahr WM-Bronze in Tryon (USA). In Oldenburg will sie voraussichtlich ihren 7-jährigen Hengst Franziskus vorstellen. „Er soll nach und nach an den Weltcup herangeführt werden. Ingrid ist hochmotiviert und gespannt auf Oldenburg“, sagt Ablaufmanager Schulze-Brüning. Weitere bekannte Teilnehmer sind zum Beispiel Anna Balkenhol, Hubertus Schmidt, Jan-Dirk Gießelmann und Kathleen Keller.

Warum haben die Macher den Galaabend verändert?

Am Samstag gehört der bei den Zuschauern so beliebte traditionelle Galaabend fest in das Programm. Hier haben die Organisatoren eine Änderung vorgenommen. Der erste Teil der bunten Show mit Mensch und Tier beginnt um 20.35 Uhr und geht bis 21.30 Uhr. Dieses Mal findet vor dem zweiten Teil keine Prüfung mehr statt, er beginnt direkt um 22 Uhr und nicht erst um 22.40 Uhr, wie in den vorigen Jahren. „So ist der Tag und Abend für Familien einfacher planbar. Zuletzt wurde es samstags doch sehr spät“, begründet Funke den Schritt.

Gibt es Bilder im TV?

Ja. Die Mannschaftsdressur am Donnerstagabend wird in voller Länge von Oeins übertragen. Premiere feiert in diesem Jahr eine Kooperation mit Telekom. Via EntertainTV können Kunden am Freitag und Samstag jeweils von 19 bis 19.30 Uhr Bilder, Emotionen und Interviews aus der Arena sehen. Am Sonntag wird zudem der Große Preis von Oldenburg live bei EntertainTV ab 14.40 Uhr übertragen. „Damit erreichen wir vor allem auch ein jüngeres Publikum“, sagt Funke.

Lars Blancke
Lars Blancke Sportredaktion
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