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NWZonline.de Region

Ehning gewinnt Großen Preis

23.07.2012

RASTEDE Johannes Ehning ballte nach seinem furiosen Ritt die Siegerfaust, der Zweitplatzierte Mario Stevens applaudierte und gratulierte seinem Freund mit einem herzlichen Handschlag: In einem Herzschlagfinale ist am Sonntagabend das Stechen um den „Großen Preis der Öffentlichen Versicherungen“ beim 64. Oldenburger Landesturnier in Rastede zu Ende gegangen.

Als letzter Starter von zehn Springreitern, die das Stechen vor 9000 Zuschauern im Schlosspark erreicht hatten, entschied Ehning die Dreisterne-S-Prüfung für sich. Mit einem fulminanten Nullfehlerritt in 35,05 Sekunden konterte der Reiter aus Borken auf Appearance die vom Oldenburger Landesmeister Stevens vorgelegte Zeit auf Little Pezi (35,72). Einzig Christina Vortmann vom RFV Südlohn-Oeding ritt in dem Stechen ebenfalls fehlerfrei und kam mit San Bernadino auf Platz drei (38,66).

Ehning war nach seinem spektakulären Ritt überglücklich. „Ich hatte Anfang des Jahres meinen Freund Mario Stevens angerufen und ihn gebeten, mir rechtzeitig den Termin für das Landesturnier zu geben“, sagte der 29-Jährige: „Und dass ich ihm dann noch den Sieg vor der Nase wegschnappe, freut mich besonders. Das müssen Freunde abkönnen.“

Der Zweitplatzierte Stevens zeigte sich auch in Geberlaune: „Johannes hat es einfach verdient. Schließlich hat er vor acht Jahren bei seinem ersten Auftritt in Rastede schon mal diese Atmosphäre schnuppern können.“

Auch Christina Vortmann, die in der Nachbarschaft von Ehning wohnt, ärgerte sich nur kurzzeitig über einen unnötigen Haken im Parcours, der dem Paar eine bessere Platzierung verweigerte: „Mit dem dritten Platz bin ich restlos zufrieden. Mein Pferd hat super gekämpft.“

Parcoursbauer Hans Sattler hatte es den 40 Startern mit dem Aufbau nicht gerade leicht gemacht. „Natürlich war der Parcours schwer. Schließlich ist es ja ein S-Springen“, sagte der Mann aus Hude: „Und nach den vielen Regentagen, als die Hindernisse entsprechend aufgebaut waren, musste heute natürlich eine Steigerung her.“

Pech im Stechen hatte Gerd Sosath. Der Berner lag bis zum letzten Hindernis mit einer sehr schnellen Zeit gut im Rennen. Doch dann wollte er den Weg zum letzten Hindernis abkürzen und verpatzte den Absprung. Vorbei war es mit seinem zweiten Sieg nach 2005, er wurde Fünfter.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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