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NWZonline.de Region

Landesturnier: Pferdewechsel begeistert Reiter und Zuschauer

25.07.2011

RASTEDE Als Rene Tebbel bei seinem letzten Ritt kurz vor Mitternacht seinen ersten Fehler machte, ballte Mario Stevens die Siegerfaust. Der 29-jährige Reiter aus Molbergen hat am späten Sonnabendabend beim 63. Oldenburger Landesturnier den erstmals ausgerittenen Titel des „Rasteder Champions“ gewonnen. In dem S-Springen mit Pferdewechsel blieb Stevens als einziger Starter fehlerfrei. „Das war eine sehr schwere aber überaus interessante Prüfung“, sagte er.

Tebbel, der bis zum letzten Umlauf gleichauf gelegen hatte, leistete sich mit Stevens’ Pferd Celta Yar gleich drei Abwürfe und rutschte auf den vierten und letzten Platz zurück. Zweiter wurde Hendrik Sosath (Stedinger RFV/4 Fehlerpunkte) vor Gert-Jan Bruggink (Niederlande/8).

Für Stevens war es an dem Tag bereits der zweite Titel. Am Nachmittag hatte er sich auch die Oldenburger Meisterschaft gesichert. Damit war er automatisch für den Premieren-Wettbewerb qualifiziert. Die übrigen drei Starter bestimmten die Veranstalter.

„Das war eine Herausforderung für Pferd und Reiter“, beschrieb Stevens die Schwierigkeiten der Prüfung: „Erstens der Wettkampf unter Flutlicht, und zweitens das immer wieder neue Einstellen auf ein Pferd der Konkurrenten“. Die Einreitzeit zwischen den Umläufen betrug jeweils nur zwei Minuten. Die Zuschauer im Schlosspark waren begeistert.

Dass Stevens in Celta Yar extra ein besonders schwer zu reitendes Pferd an den Start gebracht habe, bestritt er und beteuerte: „Das war keine Taktik. Das Pferd war schon bei der Weser-Ems-Meisterschaft, beim Derby in Hamburg und auch in Rastede alle Runden Null gegangen. Ich hatte ein gutes Gefühl, dass das auch die anderen Reiter schaffen.“ Sie schafften es nicht.

Ganz im Gegenteil zu Stevens. Dieser schaffte es, sich optimal auf jedes neue Pferd einzustellen. Sowohl mit Sosaths Lee Jordan als auch mit Brugginks Venus und Tebbels Kolibri’s Firebird bewältigte er alle Hindernisse souverän.

Auch 2012 wird der Wettkampf um den „Rasteder Champion“ wieder auf dem Programm stehen. Er soll sich zu einem Klassiker und neuen Höhepunkt der Traditionsveranstaltung entwickeln. Für Stevens besaß diese Prüfung schon im ersten Jahr einen hohen Stellenwert: „Für mich als Oldenburger Reiter war es ein tolles Gefühl, vor dem Oldenburger Publikum Rasteder Champion zu werden.“

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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