Oldenburg - Gold, Silber, Bronze – Sandra Auffarth (Ganderkesee) und Kristina Sprehe (Dinklage) haben zusammengerechnet einen kompletten Medaillensatz bei den Olympischen Sommerspielen in London abgeräumt. Bei den Internationalen Oldenburger Pferdetagen (8. bis 11. November) sitzen die beiden Erfolgsreiterinnen jedoch nicht nur im Sattel, sondern gemeinsam mit Ingrid Klimke auch auf dem Podium.
Denn am Eröffnungstag (19 Uhr) stehen die Olympiasiegerinnen Auffarth und Klimke (Mannschaftsgold in der Vielseitigkeit) sowie Silbermedaillengewinnerin Sprehe (Dressur) den Zuschauern Rede und Antwort. Unter dem Motto „Olympia-Helden zum Anfassen“ berichten die Sportler in der Weser-Ems-Halle über ihre Erfahrungen in London. Entsprechende Videosequenzen lassen dabei noch einmal die Höhepunkte Revue passieren.
„Diese einmalige Chance wollen wir uns nicht entgehen lassen und rechnen mit großem Interesse“, sagt Jörg Maier, Geschäftsführer des Pferdesportverbandes Weser-Ems, der die Diskussionsrunde initiiert hat. Und auch Turnierleiter Kaspar Funke freut sich über die Anwesenheit der drei Reiterinnen. Aber sie wollen in Oldenburg nicht nur weitere Sympathiepunkte sammeln, sondern auch sportlich überzeugen. Sprehe reitet mit Olympiapferd Desperados, Auffarth wird ein Springen bestreiten, Klimke eine Dressur.
Nach Meinung Funkes wertet das Olympiatrio die Oldenburger Pferdetage qualitativ auf: „Wir wollen den Erlebniswert steigern und den vielen Reitsportfans aus der Region unsere Medaillengewinner präsentieren.“
Der Turnierchef plant zudem weitere Änderungen. So wandert zum Beispiel der Grand Prix Special der Dressur auf einen attraktiveren Termin. Statt wie bisher am Sonntagmorgen wird er dieses Mal am Sonnabend ab 14.30 Uhr ausgetragen. Der Große Preis der Springreiter – bislang immer am frühen Sonntagnachmittag – rückt als Höhepunkt ans Ende (17.30 Uhr) der Pferdetage. „Für den Zuschauer ist der neue Zeitplan attraktiver“, begründet Funke.
An Bewährtem halten die Organisatoren aber auch fest. Wie gewohnt startet das Turnier mit dem Schulwettbewerb am Donnerstag. Und auch die Gala am späten Sonnabend bleibt gesetzt.
Vor der Show erfolgt jedoch erstmals ein Weltranglisten-Springen. „Und auch den Reitern aus der Region wollen wir wieder ein großes Forum bieten“, sagt Funke. Und damit meint er nicht nur Auffarth und Sprehe.
