RASTEDE - RASTEDE - „Das wird eine ganz schwere Angelegenheit“, sprach Gerd Sosath vor Beginn des Großen Springreiter-Preises der Öffentlichen Versicherungen. Doch knapp eine Stunde später als viertletzter Starter zog er alle Register seines Könnens und bewältigte den schweren Parcours mit fünf anderen Reitern fehlerfrei. In der Siegerrunde lief dann ebenfalls alles nach Wunsch des Lokalmatador aus der Wesermarsch. Der achtjährige Holsteiner Hengst Catoki trug Sosath mit Leichtigkeit in 37,50 Sekunden über die sechs Hindernisse auf der 300 Meter langen Siegerrunde. 3000 Euro und der Ehrenpreis waren der Lohn. Annähernd folgen konnten nur noch Sören Pedersen und Lobster, die neun Hundertstelsekunden langsamer waren. Mario Stevens und Grammy blieben mit 37,79 Sek. nur der dritte Platz.
Die Theorie in die Praxis umzusetzen, das war am gestrigen Nachmittag das Rezept des Lemwerderaners. Vor dem Springen erläuterte er dem Publikum ausführlich die Stärken und Schwächen des Parcous. Am Ende hatte er dann alles richtig gemacht. Nach dieser Siegerehrung kam gleich die nächste. Als erfolgreichster Reiter in den S-Springen sicherte sich der gefeierte Sosath auch noch das Blau-Rote Band vor dem Niederländer Gerald Geesink und Sören Pedersen vom RFV Holzhausen.
Bereits am Freitag konnten Sosath und Catoki den Sieg in der ersten Qualifikation zum Großen Preis für sich entscheiden. Die zweite Qualifikation gewann der Vorjahresgewinner des Großen Preises, Gerald Geesink aus den Niederlanden auf Indecis des.
Am späten Sonnabendabend bekamen die Zuschauer auf dem Turnierplatz mit der Buddelei Trophy ein rasantes S-Springen geboten. Dabei verfehlte der Sieger Felix Haßmann (ZRFV Lienen) auf B&H medicottslsny mit 57,82 nur knapp die aus dem Jahr 2004 vorgegebene Zeit von 57,41 Sek. und damit die lukrative Sonderprämie.
