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Oldenburger Landesturnier Das sind die Höhepunkte im Rasteder Schlosspark


Gewann im vergangenen Jahr die Vielseitigkeit der Oldenburger Meisterklasse L im Rasteder Schlosspark:  Johanna Wetjen vom Ammerländer Reitclub auf Cousi Cousi
Tobias Frick

Gewann im vergangenen Jahr die Vielseitigkeit der Oldenburger Meisterklasse L im Rasteder Schlosspark: Johanna Wetjen vom Ammerländer Reitclub auf Cousi Cousi

Tobias Frick

Rastede - Bei einem Blick auf die Wettervorhersage dürfte den Verantwortlichen des Oldenburger Landesturniers ganz warm ums Herz werden. Pünktlich zum Start der 71. Auflage der Traditionsveranstaltung im Rasteder Schlosspark an diesem Dienstag (die erste Prüfung beginnt bereits um 8 Uhr) meldet sich der Sommer zurück – mit Temperaturen über 30 Grad und Sonne satt. Es ist also alles angerichtet für Pferd und Reiter, um in den kommenden sechs Tagen in mehr als 100 Prüfungen Reitsport auf hohem Niveau zu zeigen. Die NWZ gibt einen Überblick über die hochwertigsten Wettbewerbe.

Springen

Die Große Tour wurde in diesem Jahr noch einmal aufgewertet – durch eine Aufstockung des Preisgeldes. Insgesamt werden 50 000 Euro hier ausgeschüttet, „und damit 7000 Euro mehr als im vergangenen Jahr“, sagt Organisationsleiter Torsten Schmidt. Los geht sie an diesem Donnerstag (19.30 Uhr) mit dem Rasteder Champion. Es folgt am Freitag (19.15 Uhr) das LzO-Championat und am Sonntag (15.30 Uhr) mit dem Großen Preis der Öffentlichen Oldenburg der Turnier-Höhepunkt. Bei der Drei-Sterne-S-Prüfung mit Stechen werden allein 25 000 Euro ausgeschüttet, was zahlreiche Spitzenreiter wie Mario Stevens, Henrik Sosath, Jan Wernke, Johannes Ehning und Sandra Auffarth anlockt. Titelverteidiger ist Rolf Moormann (Großenkneten), der im Vorjahr auf Samba Janeiro die schnellste fehlerfreie Runde zeigte.

Dressur

Auch in der Dressur gibt es die sogenannte Große Tour – sie besteht allerdings nur aus zwei Prüfungen. Die Intermediare II findet am Samstag (15 Uhr) statt, der Kurz-Grand-Prix am Sonntag (14 Uhr). Bei beiden Konkurrenzen handelt es sich um Dreisterne-S-Prüfungen. In Titelverteidigerin Bianca Kasselmann, Bernadette Brune, Beatrice Buchwald, Kira Wulferding oder Therese Nilshagen haben auch viele bekannte Namen gemeldet.

Vielseitigkeit

In der Vielseitigkeit, die gern als das „Herzstück des Oldenburger Landesturniers“ bezeichnet wird, haben mehr als 70 Teilnehmer in den Klassen A und L gemeldet. Sie beginnt am Donnerstag mit der Dressur (Klasse A: 8 Uhr; Klasse L: 13.30 Uhr). Am Freitag steht dann zunächst das Springen als zweiter Akt des Dreiteilers an (A: 7.30 Uhr; L: 9.30 Uhr), ehe der bei den Zuschauern so beliebte, weil oft spektakuläre und rasante Geländeritt (L: 14.30 Uhr; A: 16.15 Uhr) den Abschluss der Vielseitigkeit bildet. Im vergangenen Jahr war hier Johanna Wetjen in der höherwertigen L-Klasse nicht zu schlagen, die Sportlerin des Ammerländer Reitclub feierte da bereits ihren elften Erfolg in Rastede.

Fahren

Zwölf Vierspänner und 27 Zweispänner jagen erneut durch den Schlosspark. Sie messen sich im Dressur-, Hindernis- und Geländefahren. Die Fahrer, die vier Pferde vorspannen, starten in der schwierigsten Klasse S* am Donnerstag um 8 Uhr mit der Dressurprüfung und um 10.30 Uhr mit dem Hindernisfahren. Die Entscheidung fällt am Samstag mit dem Geländefahren ab 14 Uhr. Das alte Fahrerlager gibt es in diesem Jahr nicht mehr, stattdessen wurde ein neues auf der ehemaligen Sportanlage an der Mühlenstraße eingerichtet. „Das ist logistisch schon eine Herausforderung gewesen“, sagt Organisationsleiter Schmidt.

Talentförderung

Wie gewohnt schreiben die Macher des Turniers die Talentförderung groß. In den Jungpferdechampionaten werden die besten Nachwuchs-Vierbeiner vorgestellt, im Talentförderpreis sowie dem Jugendchampionat startet der beste Reiternachwuchs aus der Region. „Wir wollen langfristig und nachhaltig junge Talente suchen und fördern. Jugendliche sollen an den Reitsport gebunden und motiviert werden, sich und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln“, erklärt Michael George, Vorsitzender des Reiterverbandes Oldenburg.

Lars Blancke
Lars Blancke Sportredaktion
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