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NWZonline.de Sport Pferdesport

Hans-Thorben Rüder gewinnt Großen Preis

29.07.2019

Rastede Nein, so genau konnte sich Hans-Thorben Rüder nun auch nicht mehr an sein letztes Gastspiel im Rasteder Schlosspark erinnern. „Acht, neun, vielleicht zehn Jahre ist das wohl schon her“, sagte der Springreiter – und musste schmunzeln: „Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, zurückzukehren.“

Und wie es das hat. Denn der in Fehmarn geborene und inzwischen in Greven bei Münster lebende 45-Jährige war der strahlende und für viele auch überraschende Sieger beim Großen Preis der Öffentlichen Oldenburg, dem sportlichen Höhepunkt sowie Abschluss der 71. Auflage des Oldenburger Landesturniers.

„Ich habe mir hier schon Chancen ausgerechnet, bin aber natürlich total glücklich, dass es geklappt hat. Es ist schön, ein Springen auf so hohem Niveau wie hier in Rastede zu gewinnen“, sagte Rüder, der dafür ein Preisgeld von 6250 Euro einstrich.

Im Stechen der S***-Springprüfung legte Rüder auf seinem zehnjährigen Holsteiner Singu einen fehlerfreien wie schnellen Ritt hin und passierte die Zeitschranke nach 43,28 Sekunden. Damit verwies der für den Fehmarnschen Ringreiterverein startende Sieger die ebenfalls fehlerfreien Lokalmatadoren Jasper Kools (44,65) auf Chatto und Hendrik Sosath (46,12) auf Casino Berlin auf die Plätze zwei und drei.

Titelverteidiger Rolf Moormann zeigte mit seinem letztjährigen Siegerpferd Samba de Janeiro erneut eine starke Leistung, schaffte es ebenfalls ins Stechen und blieb dort ohne Abwurf, musste sich mit einer Zeit von 46,48 Sekunden aber mit Rang fünf begnügen.

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Parcoursbauer Werner Tapken hatte den 39 Startern in der mit 25 000 Euro höchstdotierten und mit drei Sternen hochwertigsten S-Springprüfung des Landesturniers zunächst einen anspruchsvollen ersten Umlauf hingestellt. 16 Sprünge auf einer Bahnlänge von 465 Metern und in einer hochkorrigierten Zeit von 84 Sekunden (zunächst 80) mussten Reiter und Pferd fehlerfrei meistern, um in das Stechen zu kommen.

Wie schwierig der Parcours war, erlebten einige bekannte Namen. Als Erster begrub Mario Stevens auf Landano seine Hoffnungen, nach dem Rasteder Champion und dem LzO-Championat auch den dritten Teil der Großen Tour zu gewinnen. Dann handelte sich die frühere Olympiasiegerin und Doppel-Weltmeisterin Sandra Auffarth mit ihrem Derby-Pferd Nupafeed’s La Vista acht Strafpunkte an. Jan Wernke, deutscher Vizemeister dieses Jahres, leistete sich gar drei, Guido Klatte junior, deutscher Vizemeister 2018, wiederum zwei Abwürfe. Zehn Reiter kamen dann aber doch durch – und lieferten sich ein packendes Stechen.

Bei diesem musste sich im Nachhinein vor allem Alexa Stais vom Reit- und Rennverein Schwarme ärgern. Die Südafrikanerin legte in dem verkürzten Parcours einen furiosen Ritt und in 42,85 Sekunden die schnellste Zeit aller Teilnehmer hin – patzte aber auf Its the Senator beim letzten Sprung mit einem vermeidbaren Abwurf.

Mario Stevens indes durfte später doch noch jubeln – der Molberger gewann die Gesamtwertung der Großen Tour und bekam dafür einen Sonderehrenpreis in Höhe von 3000 Euro.

Insgesamt war das Landesturnier erneut stark besucht. Etwa 30 000 Zuschauer zählten die Veranstalter an den sechs Turniertagen, die ex-trem heißen Tage in der Mitte der Woche haben jedoch laut Turnierchef Jan-Christoph Egerer den ein oder anderen Besucher mehr gekostet.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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