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NWZonline.de Sport Pferdesport

Stolzer Trakehner überzeugt Richter und Publikum

29.07.2019

Rastede Wenn die Familie aus dem ostpreußischen Trakehnen stammt, dann sollte man vielleicht auch einen Trakehner satteln. Das dachte sich auch Maire Carolin Beuth vom RUFV Bersenbrück. „Trakehner haben in unserer Familie immer eine wichtige Rolle gespielt. Dieses Pferd reite ich seit es vier Jahre alt war“, freute sich die Siegerin nach dem Galaauftritt mit dem 16-jährigen Hofglanz im Kurz-Grand-Prix.

Für die Darbietung in dieser 3-Sterne-Prüfung heimste das Paar starke 71,20 Prozentpunkte ein. Weit abgeschlagen kamen Jürgen Höfler (Westbevern) mit San Mateo (68,49) und Hermann Burger (Löningen) mit Sergio (67,67) auf die Plätze zwei und drei.

In der Tat: Trakehner sieht man im Spitzensport nicht so häufig, umso größer war das Interesse des Fachpublikums rund um das Rasteder Dressur-Viereck. Der Fuchswallach überzeugte Zuschauer wie Richter gleichermaßen. Nicht spektakulär, dafür aber sehr korrekt führte Hofglanz die Lektionen aus. „Er hört sehr fein zu. Und er hat wieder einmal eine vorbildliche Einstellung an den Tag gelebt. Das ist seine Stärke“, lobte Maire Carolin Beuth das Siegerpferd, mit dem die 27-Jährige einmal schon 2016 in Rastede zu Gast war. „Damals lief es nicht so gut“, schmunzelt sie: „Nee, die Platzierung habe sie vergessen.“

Einmal aber musste auch die Reiterin bei der achtminütigen Vorstellung kurz schlucken. Hofglanz hatte sich so in die Einerwechsel vertieft, dass der Trakehner statt der geforderten 15 Sprünge zwei mehr machte. Mit dem Sieg war dieser kleine Fauxpas aber schnell vergessen.

Der Kurz-Grand-Prix, Höhepunkt der Dressur-Wettbewerbe, litt ein wenig darunter, dass gleich drei qualifizierte Paare nicht starteten. Sowohl Anja Wilimzig (Milte-Sassenberg) mit Sunday, Anke Dieckell aus Elmlohe mit Donaldson als auch die mehrmalige Oldenburger Meisterin Kira Wulferding (RFV Holzhausen) traten nicht an. Dieses Trio hatte am Tag zuvor in der Intermediare II die Plätze zwei bis vier belegt. „Ich wollte von vornherein nicht den Kurz-Grand-Prix reiten. Soiree d‘ Amour war viel im Einsatz. Ich wollte ihn schonen“, begründete Wulferding den Verzicht.

Den Erfolg in der Inter II hatte die bis dato in Rastede nicht ganz so bekannte Maire Carolin Beuth mit Hofglanz davongetragen. Mit 69,39 Prozentpunkten war aber auch die spätere Kurz-Grand-Prix-Siegerin unter 70 Prozent geblieben. Auch wenn sich die Belastung durch die Hitze nicht gerade leistungsfördernd auf Pferd und Reiter ausgewirkt haben sollten, so mussten diese Darbietungen kritisch beäugt werden.

„Ich sage es mal so: Es gab keine Ausreißer nach oben“, umschrieb Christine Carstens höflich das doch maue Niveau der Inter II. Die 67-jährige Chefin vom OK-Team Dressur, die ihre 50. Teilnahme am Landesturnier erlebte, hatte aber auch Erfreuliches zu berichten. „Die Leistungen bei den jungen Pferden in der Dressur waren in diesem Jahr in Rastede einfach herausragend. Das kann so gesagt werden“, lobte Carstens speziell die gezeigten Basiselemente.

Der Galaauftritt von Maire Carolin Beuth im Kurz-Grand-Prix dürfte aber auch die erfahrene Dressur-Richterin Carstens überzeugt haben.

Otto-Ulrich Bals Autor
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