RASTEDE - Dieter Baguß war zufrieden. „Sportlich war es eine gute Veranstaltung, am Totalisator wurde so viel umgesetzt wie in den Jahren zuvor und mit 3000 Zuschauern können wir gut leben“, meinte der Vorsitzende des Oldenburger Landesrennvereins am Ende des Traditionsrenntag „109 Jahre Oldenburger Landesrennverein“ im Schlosspark zu Rastede. Und zufrieden hatte ihn auch das Wetter gestimmt, denn am Sonntagnachmittag regnete es nicht, so dass die Akteure beste Voraussetzungen vorfanden, nachdem es vormittags noch geregnet hatte.
„Die Bahn wird von allen Aktiven gelobt“, bestätigte Baguß. Und das nutzten die über 100 Aktiven aus den Niederlanden, Belgien und dem gesamten norddeutschen Raum, um auf der Bahn ihr Können in Galopp- und Trabrennen zu demonstrieren. Allen voran Marian F. Weißmeier: dreimal ging er an den Start, dreimal kam er als Sieger ins Ziel – in zwei Galopprennen vor Sandra Rose bzw. A.-D. Zuraw und im Rennen der Araber vor Cevin Chan. „Araberrennen sieht man hierzulande nur selten“, hob Baguß den Stellenwert dieser Attraktion hervor, denn in Deutschland seien nicht viele dieser Pferde im Training. In diesen Rennen und auch in den meisten anderen gab es einen „formgerechten Einlauf“, sagte Baguß, was heißen soll, es setzten sich die Favoriten durch.
Auch die Trabrennfahrer wussten die Fans des Rennsports zu überzeugen: Zwei Erfolge konnte sich dabei Richard Slijfer holen. Der Niederländer gewann einmal vor Katie Beer und im zweiten Rennen vor Nadine Kalus.
„Insgesamt“, so Baguß, „haben die Gäste aus den Niederlanden sehr gut abgeschnitten“. In einem weiteren Trabrennen lag Mario Krismann vorne.
Nur einen kleinen Patzer mussten die Verantwortlichen verkraften: Erstmals sollte es auch möglich sein, von außen in Rastede Wetten zu platzieren. Das misslang aus technischen Gründen. Es war der einzige Platzer einer gelungenen Veranstaltung.
