REDEFIN/ROM - REDEFIN/ROM/DPA - Springreiter Christian Ahlmann hat den Großen Preis von Rom gewonnen. Der Doppel-Europameister aus Marl setzte sich gestern beim Höhepunkt des italienischen Super-League-Turniers im Sattel von Cöster im Stech-Duell gegen den Iren Shane Carey mit Killossery durch. Den Großen Preis von Redefin hatte zuvor Andreas Knippling (Schwagsdorf) mit Papparazzi gewonnen.

Während der schnellere Carey sich einen Abwurf leistete, blieb der 30-jährige Ahlmann in Rom mit seinem zwölfjährigen Wallach ohne Fehler. Hinter Ellen Whitaker (Großbritannien) mit Locarno kam Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit seinem Nachwuchspferd L'Espoir nach vier Strafpunkten im Normalparcours auf den vierten Rang. Am Vortag hatte Beerbaum auf Enorm eine Prüfung nach Fehlern und Zeit vor dem Franzosen Roger-Yves Bost auf Inquitomea und dem Briten Nick Skelton auf Pandur gewonnen.

Im mecklenburgischen Redefin sicherte sich Knippling nach 2004 zum zweiten Mal den Großen Preis. Er setzte sich mit dem Wallach Papparazzi im Stechen der besten acht Paare ohne Abwurf in 35,61 Sekunden knapp vor dem Amerikaner Peter Wylde (0/35,83) mit Quo Vadis und Lokalmatador Holger Wulschner (Groß Viegeln/0/37,11) auf Dublin durch. Der Cloppenburger Jan Sprehe sprang auf Whoopy in 45,04 Sekunden auf den sechsten Platz.

„Dafür bekommt Papparazzi ganz viele Küsschen“, sagte Knippling. „Das ist noch ein junges Pferd“, erklärte er den zunächst verhaltenen Ritt mit dem neunjährigen Wallach. „Als er zeigte, dass er will, bin ich schneller geritten.“ Im Vorjahr hatte der 38-jährige Nationenpreis-Reiter mit der Stute Pleasure gewonnen.

Das Hauptspringen des Vortages sah Franke Sloothaak als Sieger. Der zweifache Mannschafts-Olympiasieger blieb mit Sundance K in der Siegerrunde des S-Springens ohne Abwurf und legte mit 35,99 Sekunden die schnellste Zeit hin. Den deutschen Dreifacherfolg machten Markus Renzel mit Peu a Peu (0/37,25) und Tjark Nagel auf Cash (0/38,21) perfekt.