Oldenburg - Von einer Aufbruchstimmung schwärmte Turnierchef Kaspar Funke beim Rückblick auf die Internationalen Oldenburger Pferdetage im vergangenen Jahr. Erstmals hatten sie 2013 in der großen EWE-Arena stattgefunden und laut Veranstalter das Interesse von rund 22 000 Zuschauern an drei Tagen geweckt.
In wenigen Wochen (14. bis 16. November) startet die nächste Auflage mit 26 Spring- und Dressurprüfungen. Neu in diesem Jahr ist nicht nur der Name des Traditionsturniers, das aufgrund des Hauptsponsors nun als „Agravis-Cup“ firmiert. Erstmals mit im Boot sitzt auch der Oldenburger Reiterverband. „Das neue Konzept sieht eine Stärkung der ländlichen Reiterei vor“, begründet Präsident Michael George das Engagement und lobt die Mischung aus Spitzensport, Show und Nachwuchsreiten.
Und auch bei den Vereinen kommen gerade die regionalen Wettbewerbe gut an. „Im Vorjahr haben uns hier 150 Fans unterstützt und mächtig Stimmung gemacht“, blickt Susanne Bartjen zurück. Sie ist Mannschaftsführerin des RuF Saterland und startet mit ihrer Equipe bei der Teamdressur am Freitagabend (18 Uhr). Im Vorjahr hatte das Team Rang zwei belegt, dieses Mal wollen die Saterländer wieder angreifen. Begeistert war auch Bartjen von der Atmosphäre in der großen Arena. „So stelle ich es mir vor, wenn ein Boxer in den Ring steigt“, beschreibt sie ihr Gefühl beim Einreiten in das Viereck.
„Auf dieses Event arbeiten die Vereine hin“, bestätigt George, der aber auch die Spitzenreiter des Verbandes würdigt. So startet Team-Weltmeisterin Kristina Sprehe aus Dinklage (Kreis Vechta) in der Dressur. Im Springen gehen unter anderem Mario Stevens (Molbergen) und Jan Wernke (Holdorf) ins Rennen.
Die NWZ verlost 10 x 2 Karten für den Finaltag am Sonntag, 16. November.
