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NWZonline.de Sport Pferdesport

Landesturnier: Rohde schwört auf Tradition

22.07.2015

Rastede Mit der Tradition ist es so eine Sache. „Es herrscht immer eine tolle Atmosphäre, wenn am Samstagabend im Rasteder Schlosspark die Hütte voll ist“, schwärmt Hartwig Rohde von den Vorzügen des Oldenburger Landesturniers. Das dürfte auch dieses Mal so sein, auch wenn – oder gerade weil – der Große Preis erstmals an einem Sonnabend (18.15 Uhr) ausgetragen wird.

Aber genau das behagt dem Springreiter aus Werlte überhaupt nicht. „Diese Traditionsprüfung vorzuverlegen, ist schlecht. Man hätte beim Sonntag bleiben sollen, um die besten Reiter am Finaltag zu sehen“, moniert der 42-Jährige.

Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt, denn davon abgesehen äußert sich Rohde im Gespräch mit der NWZ  ausnahmslos positiv über das Turnier. „Trotz aller Tradition haben es die Veranstalter geschafft, es immer wieder zu modernisieren“, zollt Rohde Respekt. Er muss es wissen, denn seit fast drei Jahrzehnten ist der Emsländer Stammgast im Schlosspark. „Erstmals bin ich 1986 hier geritten, als 13-jähriger Junge bei einer Ponyprüfung“, erinnert er sich. Seitdem hat er nach eigenem Bekunden nur ein Turnier verpasst. Anfang der 1990er-Jahre musste er wegen eines Fußbruches passen.

An diesem Mittwoch greift Rohde erneut ins Geschehen ein. Mit der Mittleren und der Großen Tour sowie der Qualifikation für das Bundeschampionat für Sechsjährige hat sich der Routinier, der für den RuFV Lastrup startet, bei der 67. Auflage erneut ein beachtliches Pensum vorgenommen.

Auf jeden Fall reist Rohde mit Rückenwind nach Rastede. Denn bei den Reitertagen in Cloppenburg Ende Juni räumte er kräftig ab. Mit seinem achtjährigen Erfolgspferd Huub gewann er dort den Großen Preis und den Titel des Weser-Ems-Meisters. „Huub hat einen guten Lauf“, rechnet sich Rohde auch beim Landesturnier Chancen aus. Gleiches gelte für sein zweites Spitzenpferd Havinga’s Amando, betont er.

Doch die Konkurrenz im Schlosspark schläft nicht, weiß Rohde: „Das Niveau hat sich hier deutlich verbessert, aber der Oldenburger Landesverband hat ja auch starke Reiter.“ Als Hauptkonkurrenten nennt er den Namen Mario Stevens (Molbergen).

„Doch ich kann nicht gut taktieren: Wenn ich starte, will ich gewinnen und reite auf Sieg“, formuliert der Altmeister kämpferisch. Im Jahr 2007 triumphierte er bereits beim Großen Preis im Schlosspark. Und wenn es dieses Mal an einem Sonnabend klappen sollte – sei’s drum. Das kann ja auch Tradition werden.

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