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NWZonline.de Sport Pferdesport

Stevens spielt ganze Routine aus

27.07.2015

Rastede Mario Stevens streckte den Daumen in die Luft, lachte bei seiner Ehrenrunde in Richtung Zuschauertribüne und gab seiner Stute El Bandiata zufrieden einen Klaps. Der 33-jährige Molberger spielte am Sonntagnachmittag seine ganze Routine im Rasteder Schlosspark aus und gewann bei der 67. Auflage des Oldenburger Landesturniers den Großen Preis der Öffentlichen Versicherungen.

Im Stechen mit weiteren sieben Paaren setzten sich Stevens (RUFV Lastrup) und El Bandiata dank eines fehlerlosen Ritts in 35,45 Sekunden durch. Die Plätze zwei und drei in der Drei-Sterne-Springprüfung belegten Patrick Döller (RV Oldenburger Münsterland) auf Cordoba (36,40) und Wilhelm Winkeler (RV Löningen-Böen-Bunnen) auf Chuck (38,36).

„Ich habe in diesem Jahr meinen Fokus auf den Großen Preis gelegt, hatte nicht so viele Pferde wie sonst in Rastede dabei“, sagte Stevens, der an den Tagen zuvor bei den drei Springen der Großen Tour nicht fehlerlos geblieben war.

Hans Sattler (Hatten) hatte im Umlauf erneut einen anspruchsvollen Parcours gesetzt. „Ich denke, acht Reiter kommen durch“, prognostizierte der Parcours-Chef – und sollte genau recht behalten. Gerade in der ersten Hälfte des 27 Starter fassenden Teilnehmerfeldes verabschiedeten sich viele Mitfavoriten.

Stevens ging mit seiner neunjährigen Stute als Viertletzter in den Parcours und wusste zu diesem Zeitpunkt, dass erst fünf Reiter zuvor die „Null“ geschafft hatten. „Ich habe da meine Erfahrung genutzt, wusste, dass ich nicht alles riskieren muss“, erläuterte Stevens. Im anschließenden Stechen schaltete er auf Attacke um. „Wir sind schnell angegangen, der Plan hat geklappt. El Bandiata ist das erste Mal einen Großen Preis geritten, ich bin sehr zufrieden“, sagte Stevens. Die Stute habe zwar schon einige Erfahrungen gesammelt, sei aber nicht das „klassische Pferd für einen Großen Preis“. Für den Sieg strich der Molberger ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro ein und nahm als Ehrenpreis ein Bronzepferd entgegen.

Erstmals in der Geschichte des Landesturniers sollte der Große Preis eigentlich am Sonnabend ausgetragen werden. Weil aber starker Regen und eine Unwetterwarnung am Sonnabendnachmittag zu einer Absage aller Springprüfungen führten, verlegten die Organisatoren die schwerste Springprüfung der Veranstaltung auf den Sonntag. „Meinen großen Respekt vor dieser Entscheidung. Ich kann nachvollziehen, dass die Absage für alle Beteiligten schwierig war. Aber es war eindeutig der richtige Schritt“, lobte Stevens, der nicht so recht durchblicken lassen wollte, ob ihm der Sonnabend oder der Sonntag besser gefällt. „An beiden Tagen herrscht in Rastede tolle Stimmung“, sagte der Molberger diplomatisch.

Turnierleiter Jan-Christoph Egerer war jedenfalls heilfroh, dass der Abschlusstag der 67. Auflage der Rasteder Traditionsveranstaltung so sonnig und damit gut besucht verlief. „Wir haben sicherlich durch den nassen Sonnabend rund 3000 Zuschauer verloren“, erklärte Egerer. Insgesamt seien etwa 27 000 Besucher während der sechs Turniertage im Schlosspark gewesen.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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