VERDEN - Heimerfolg beim internationalen Reitturnier in Verden: Im Dressurviereck gelang Kristina Sprehe ein überraschender Sieg. Im Sattel von Desperados gewann die 23-Jährige aus Dinklage (Landkreis Vechta) mit 71,583 Prozentpunkten. Sprehe setzte sich im Grand Prix Special vor den beiden ehemaligen Dressur-Weltmeisterinnen Nadine Capellmann (Würselen) mit Elvis (70,875 Prozent) und Isabell Werth (Rheinberg) mit ihrem Nachwuchspferd Don Johnson (69,938) durch.
Auch im Springreiten gab es eine Überraschung: Die US-Amerikanerin Lucy Davis gewann den Großen Preis klar. Die erst 18-jährige Springreiterin aus Los Angeles setzte sich am Sonntag beim Höhepunkt des Verdener Turnier-Wochenendes im Sattel der Stute Hannah mit deutlichem Vorsprung vor der internationalen Konkurrenz durch.
Die bei Markus Beerbaum trainierende Davis war in 40,34 Sekunden klar schneller als der ebenfalls fehlerfreie Schwede Henrik von Eckermann mit Paola (42,16 Sekunden). Auf den Plätzen drei und vier folgten die besten deutschen Reiter: Franz-Josef Dahlmann (Sendenhorst) mit Chintan (42,48 Sekunden) und Andre Thieme (Plau am See) mit Aragon Rouet in 44,39 Sekunden.
Beim Turnier im irischen Dublin gewann ebenfalls eine US-Amerikanerin: Lauren Hough war mit Quick Study in 59,95 Sekunden schneller als der Franzose Michel Robert mit Kellemoi, der 63,02 Sekunden für den Parcours benötigte. Bei der Fünf-Sterne-Veranstaltung war Thomas Voß aus Schülp auf Platz 18 bester deutscher Reiter.
