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NWZonline.de Sport Pferdesport

Verletzter Totilas meldet sich von EM ab

15.08.2015

Aachen Trauriger Abgang eines einstigen Dressur-Wunderpferdes: Mit dem Aus bei der EM wegen einer Verletzung am linken Hinterbein dürfte sich auch die Karriere des Millionenhengstes Totilas unter Reiter Matthias Rath (31/Kronberg) dem Ende zuneigen. Denn eines wurde in Aachen deutlich: Der 15-jährige Hengst hat keine Kraft mehr. In den Einzelwettbewerben wird das Duo bei der EM nicht mehr antreten.

Noch hielten sich die Beteiligten mit Prognosen zurück. „So weit können wir jetzt nicht denken, weil wir die Ursache für die Verletzung nicht kennen“, sagte der deutsche Equipechef Klaus Roeser mit Blick auf Olympia 2016.

Mehr und mehr fiel das Pferd in den vergangenen Jahren Verletzungen zum Opfer. 2012 war es noch die Krankheit von Rath, die das Olympia-Aus brachte. 2013 war es bei Totilas eine Verletzung nach einem Deckeinsatz, 2014 eine Blessur am Überbein, 2015 nun eine Unreinheit am linken Hinterbein.

Kein Equipe-Chef kann es sich erlauben, den Wackelkandidaten für Olympia 2016 zu nominieren. Und danach ist Totilas schon fast zu alt für Wettkämpfe auf höchster Ebene. Man muss sich daran gewöhnen, dass dieses Ausnahmepferd im Sport bald nicht mehr seine Runden dreht.

Was hatte der Hengst 2010 bei seiner Verpflichtung durch Paul Schockemöhle aus Mühlen (Kreis Vechta) für Träume blühen lassen? Allein schon die angebliche Kaufsumme von zehn Millionen Euro erschuf einen Mythos um das teuerste Dressurpferd der Welt, das alle sehen wollten.

Begleitet wurde der Mythos aber auch immer von Gerüchten. Meist ging es um Verletzungen. In Aachen wollte ihn ein Tierarzt bereits beim Medizin-Check vor dem ersten Start aus dem Verkehr ziehen. Im Grand Prix sahen mehrere Richter die Verletzung, das Paar bekam die Quittung: Nur 75,971 Prozent. Deutschland rutschte auf Rang drei, Totilas lag in der Einzelwertung nur noch auf Rang sechs.

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