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NWZonline.de Sport Pferdesport

Veranstalter verärgert über Totilas-Absage

21.07.2014

Aachen Die Doppel-Olympiasiegerin winkte fröhlich ins Publikum, aber Charlotte Dujardin feierte einen Sieg mit einem Makel. Denn Totilas fehlte beim Dressur-Höhepunkt des CHIO in Aachen. Nach acht Siegen bei acht Starts wurde das bisher beeindruckende Comeback des teuersten Dressurpferdes der Welt vorläufig gestoppt. Reiter Matthias Rath (Kronberg) verzichtete auf einen Kür-Start am Sonntag, um den Rapphengst für die WM Ende August in Caen/Frankreich zu schonen.

„Mit Blick auf das, was noch kommt, ist es die beste Vorbereitung“, erklärte Rath den Verzicht. „Wir haben mit der Bundestrainerin zusammen überlegt, was das Beste ist“, berichtete der 29-jährige Reiter. Nach der zweijährigen Pause und der triumphalen Rückkehr in den Turniersport vor gerade einmal zwei Monaten sei das Pferd immer noch „im behutsamen Aufbau“.

Die Enttäuschung der Zuschauer nahm Rath in Kauf. „Die Menschen, die mit Pferden zu tun haben, werden sich freuen, wenn er in vier, fünf Wochen in der Normandie laufen kann, denn das ist das Größte“, erklärte der Reiter. Kein Verständnis zeigte der verärgerte Veranstalter. „Das ist enttäuschend“, kommentierte CHIO-Sportchef Frank Kemperman: „Ich finde, sie haben auch eine Pflicht gegenüber dem Publikum.“

Offen blieb die Frage, ob Rath und Totilas überhaupt schon eine fertige Kür im Repertoire haben. „Die Kür ist fertig“, versicherte Totilas-Besitzer Paul Schockemöhle (Mühlen/Kreis Vechta).

Das Pferd im Aufbau hatte zuvor die versammelte Weltelite geschlagen und auch den Grand Prix Special gewonnen. Zwei Tage nach Platz eins im Grand Prix setzte sich das Paar mit 84,529 Prozentpunkten vor Dujardin mit Valegro (83,157) durch. Am Sonntag war die Bahn frei für die zuvor enttäuschende Britin. In Abwesenheit von Totilas gewann sie die Kür mit 87,900 Prozentpunkten. Hinter Dujardin kam Helen Langehanenberg aus Billerbeck mit Damon Hill (86,025) auf Platz zwei. Die Plätze drei und vier belegten Isabell Werth aus Rheinberg mit Bella Rose (85,100) und Kristina Sprehe aus Dinklage mit Desperados (83,150).

Rath, Langehanenberg, Werth und Sprehe wurden am Sonntag vom Dressur-Ausschuss auch für die WM nominiert.

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