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NWZonline.de Sport Pferdesport

Vierspänner liefern sich Schlammschlacht

27.07.2015

Rastede Im Durcheinander des Rasteder Fahrerlagers war Max Dangel vom RUFC Thüle gar nicht so leicht zu finden. Vorbei an Traktoren, die schwere Anhänger aus dem tiefen Schlamm befreiten, hielt er sich – wo auch sonst – im hinteren Teil in der Box bei seinen Pferden auf. Dass er kurz zuvor im Geländefahren der Vierspänner knapp hinter Mario Schildt (81,75 Zähler) Platz zwei belegt hatte (82,61), wusste er am späten und verregneten Sonnabendnachmittag noch gar nicht.

„Um einen Punkt! Das regt mich schon etwas auf“, entfuhr es dem ehrgeizigen Dangel nach einem Blick auf die Ergebnisliste. Das enge Kopf-an-Kopf-Rennen mit Schildt nahm er jedoch gelassen: „So spannend soll es ja schließlich auch sein.“ Die Zwischenwertung führte Dangel zu diesem Zeitpunkt noch vor Schildt an. Es folgte ein kurzer Jubelruf in Richtung seines Teams: „Die Führung behalten! Das freut mich wirklich sehr.“

Nach dem Finale am Sonntag trug der Gewinner aber einen gänzlich anderen Namen. Im Endergebnis landete Andreas Wintgens (117,74 Sekunden) vor Steffen Gerber (122,96) und Max Dangel (124,15). Dahinter folgten Mario Schildt (125,44) und Peter Maas (148,99).

Fand das Finale am Sonntag bei Trockenheit statt, so ging der Fahrt am Sonnabend noch ein heftiges Unwetter voraus. Während andere Disziplinen abgesagt wurden, wurde der Start der Vierspänner nie angezweifelt. „Die sind hart im Nehmen“ oder „Die sind doch ganz heiß darauf, loszulegen“, hieß es stattdessen von allen Seiten.

Tatsächlich hatten auch nur zwei von 13 Teilnehmern zurückgezogen. Für Dangel kam eine Absage nie infrage. Lediglich bei einer Gefahr für seine Zossen hätte er von der Fahrt abgesehen: „Die Pferde gehen über alles, nur dann hätte ich verzichtet.“

Pünktlich zum Start – der Parcours war inzwischen um ein paar Wasserhindernisse reicher – setzte der Regen dann doch aus. „Das war ein sehr schweres Geläuf und bedingt durch den Regen richtig anspruchsvoll“, meinte Dangel: „Meiner Mannschaft und den Pferden wurde wirklich alles abverlangt.“ Lautstark trieb er seine Zugtiere im Gelände immer wieder zu Höchstleistungen an.

Auch im kommenden Jahr will Dangel mit seinem Vierspänner wieder beim Oldenburger Landesturnier antreten („Tolle Veranstaltung“). So lange in dem Zeitraum kein internationaler Wettbewerb ansteht, denn „der geht vor“.

Der heftige Niederschlag rang Dangel indes nicht mehr als ein Lächeln ab: „Regen und Rastede – das gehört doch zusammen. Von zehn Landesturnieren regnet es bei neun und bei acht davon so richtig.“ Am Ende blieb immerhin der Humor trocken.

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