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NWZonline.de Sport Pferdesport

Dressurreiten: Warten auf das Wunderpferd

02.06.2015

Aachen Bald soll die Leidenszeit beendet sein. Wenn nicht wieder ein Missgeschick passiert, wird Totilas bei den deutschen Meisterschaften in der kommenden Woche in Balve sein ersehntes Comeback geben. „Es sieht gut aus“, sagte Dressur-Bundestrainerin Monica Theodorescu nach einem Trainingsbesuch am Wochenende in den Niederlanden. Dort, in dem kleinen Dörfchen Erp, bereitet sich Matthias Rath mit dem teuersten Dressurpferd der Welt auf die Rückkehr in den Turniersport vor.

Vor knapp zehn Monaten bestritten Rath und der einst als Wunderpferd gefeierte Hengst ihren bisher letzten Wettkampf. Im Juli 2014 hatte das Paar beim CHIO in Aachen ein viel beachtetes Comeback und beim achten Ritt den achten Sieg gefeiert – und das nach einer fast zwei Jahre langen Pause. Doch dann verletzte sich der teure Vierbeiner erneut.

Weil Totilas offensichtlich sehr anfällig ist, bleibt die Bundestrainerin vorsichtig. „Wir warten die nächste Woche noch ab und entscheiden das kurzfristig“, sagte Theodorescu zum erhofften Start bei den Meisterschaften. Das erneute Comeback scheint wieder einmal eine Zitterpartie zu werden.

Das Ziel ist die Europameisterschaft im August in Aachen. Dort sollen Totilas und Rath mithelfen, das erhoffte Team-Gold zu holen. Theodorescu benötigt neben Kristina Sprehe (Dinklage) und Desperados sichere Punktelieferanten, vor allem nachdem Deutschlands seit Jahren erfolgreichstes Dressurpaar getrennt wurde: Team-Weltmeisterin Helen Langehanenberg darf den Hengst Damon Hill nach einem Streit mit den Pferdebesitzern nicht mehr reiten.

Wenn Totilas fit ist, gilt er als sicherer Kandidat für Punkte jenseits der 80er-Marke. „Dass er das kann, hat er ja schon mehrfach bewiesen“, sagte die Bundestrainerin. Daher ist sie auch bereit, Kompromisse einzugehen. „Er wird sicher nicht drei Prüfungen in Balve gehen, das wäre ja blöd“, sagte sie mit Blick auf das nationale Championat, das für alle EM-Kandidaten die erste Sichtung ist.

Wie weit und wie gesund der schwarze Hengst wirklich ist, lässt sich schwer einschätzen. Der Niederländer Sjef Janssen, der Rath und Totilas betreut, wollte sich nicht detailliert äußern. „Seit ungefähr Mitte Februar trainiert er wieder“, meinte er am Wochenende in Aachen.

Klappt es nicht mit dem Start in Balve, der nach Angaben der Bundestrainerin „grundsätzlich ein Pflichtstart für die EM ist“, bleibt als letzte Hoffnung der Nationenpreis in Hagen bei Osnabrück. Dort wird die zweite Qualifikation geritten. „Ohne Hagen geht es nicht“, betonte Theodorescu. Da hört die Kompromissbereitschaft der Trainerin auf.

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