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NWZonline.de Sport Pferdesport

REITEN: Werth schafft Dressur-Double

26.08.2006

AACHEN Olympiasiegerin Anky van Grunsven wurde Zweite. Bronze ging an den Dänen Andreas Helgstrand.

von Nikolaj Stobbe AACHEN - Sie riss den linken Arm in die Höhe und ließ ihren Freudentränen freien Lauf: Isabell Werth hat bei der Reit-WM in Aachen zwei Tage nach dem Dressur-Gold mit der Mannschaft auch die erste von zwei möglichen Einzel-Goldmedaillen gewonnen. Die 37-jährige Juristin aus Rheinberg erzielte im Grand Prix Special mit ihrem zwölfjährigen Wallach Satchmo nach einer beeindruckenden Vorstellung 79,480 Prozentpunkte. Sie feierte damit ihren sechsten WM-Titel nach den Doppelsiegen 1994 in Den Haag und 1998 in Rom jeweils auf Gigolo.

„Es ist einfach nicht zu glauben. Ich hatte gehofft, dass Satchmo hier seinen Höhepunkt erreicht. Aber dass es wirklich klappt, unglaublich“, sagte Werth, die mit ihrem „Satchi“ schwere Zeiten zu durchstehen hatte, da der Wallach seine Reiterin schon einige Male im Stich gelassen hatte. „Ich habe immer gesagt: So lange ich atme, glaube ich an dieses Pferd. Ich bin irre stolz auf Satchmo, dass er es allen Kritikern gezeigt hat.“ Erst kurz vor der WM hatte sie auf Satchmo umsatteln müssen, da sich ihr Erstpferd Warum nicht verletzt hatte.

Vor 45 000 Zuschauern im ausverkauften Reiterstadion musste sich Olympiasiegerin Anky van Grunsven (Niederlande/77,800 Prozent) wie schon mit dem Team mit Silber zufrieden geben, zeigte sich aber als faire Verliererin: „Isabell war einfach besser. Ich habe alles gegeben, sie hat verdient gewonnen.“ Auf dem dritten Rang landete der Däne Andreas Helgstrand mit Matine (Dänemark/76,560). Am Sonnabend wollen die Deutschen in der Kür der besten 15 aus dem Special nach dem zweiten Einzel-Gold von Aachen greifen.

Ebenfalls auf Goldkurs befinden sich die deutschen Vielseitigkeitsreiter, die in der Auftaktdisziplin Dressur die Führung übernahmen. Mit 122,50 Punkten lag das Team, das sich Gold als „Revanche für Athen“ zum Ziel gesetzt hatte, in Führung vor Australien (136,10) und Großbritannien (138,60). Beste Einzelreiterin war Ex-Europameisterin Bettina Hoy (Gatcombe/England) mit Ringwood Cockatoo mit 36,50 Punkten vor Ingrid Klimke (Münster) auf Sleep Late (39,10).

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