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NWZonline.de Pflanzomat

Pflanztipp: Beifuß stellt keine großen Ansprüche

22.10.2016

Diese Würzpflanze gehört zu den über zwanzig Artemisiaarten, genauso wie die im Kräutergarten geschätzten Pflanzen Wermut, Eberraute und Estragon. Wegen ihrer vielseitigen Heilwirkungen waren diese Pflanzen schon im Altertum geschätzt; ihr botanischer Name geht auf die griechische Göttin Artemis zurück.

Die getrockneten, aber auch die frischen Beifußknospen werden in der Küche stets zerstoßen verwendet. Im Vordergrund steht die Verwertung zu Geflügel- und Schweinebraten, aber auch zu Rohkost und Suppen und zu gegarten Fischzubereitungen sowie Pilzgerichten passt dieses aromatische Gewürz in kleinen Mengen sehr gut.

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Im Garten stellt der Beifuß keine großen Ansprüche. Die Pflanze gedeiht auch noch auf trockenem, mageren Boden, eine sonnige Lage ist aber zu empfehlen. Von jungen Pflanzen sammelt man die kleinen Blättchen, ansonsten schneidet man die Triebspitzen mit den knospenden Blüten ganz ab. Da während der Blüte zunehmend Bitterstoffe eingelagert werden, sollte man den rechtzeitigen Erntetermin nicht versäumen. Vor dem Trocknen entfernt man die Blätter von den Trieben, die ebenfalls zu bitter zum Würzen sind. Die trockenen Blüten werden von den Stängeln abgepflückt und kühl und trocken gelagert.

In der Heilpflanzenkunde bereitet man aus den Blättern einen Tee, der fiebersenkend, krampflösend und harntreibend wirkt. Ähnlich wie Wermut werden Beifußzweige auch in Kräuterkissen gefüllt und zwischen die Wäsche gelegt, wo sie vor Motten schützen sollen.

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