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NWZonline.de Pflanzomat

Gelenkblume: Bewegliche Schönheit aus Nordamerika

15.08.2015

Eine Besonderheit dieser Pflanze drückt schon ihr Name aus: Die Blüten sitzen beweglich in den endständigen Ähren und lassen sich wie an einem Gelenk durch Menschenhand in beinahe jede beliebige Stellung bringen.

Die Gelenkblume, Physostegia virginiana, stammt aus der Familie der Lippenblütler und ist in Nordamerika beheimatet. Aus einem schwach kriechenden, ausdauernden Wurzelstock wachsen zahlreiche Stängel bis zu einem Meter Höhe mit lanzettlichen, gesägten Blättern. Die meist in vier Reihen erscheinenden Blüten zeigen sich ab Juli und halten bis in den Oktober hinein; selbst erste Fröste können der Blütenpracht kaum etwas anhaben.

Die Gelenkblumen wachsen besonders gut in feuchter und nährstoffreicher Gartenerde, die aber nicht kalt und nass sein sollte, an einem möglichst sonnigen Standort. Bei Trockenheit ist zudem ein gelegentliches Gießen anzuraten.

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In Staudengärten passt die Gelenkblume gut zu Iris, Dreimasterblume und Ehrenpreis. Als Standort ist aber auch ein Heidegarten oder ein Platz vor Gehölzen gut denkbar. Bei der Pflanzung ist einzuplanen, dass die Stauden viel Platz benötigen, da sie reichlich Ausläufer ausbilden, Konkurrenz durch nachbarliche Arten aber wiederum nur schlecht vertragen. Am besten entwickeln sie sich, wenn sie alle paar Jahre geteilt werden und einen neuen Platz bekommen.

Als Staude friert die Gelenkblume im Winter oberirdisch zurück, und die vorjährigen Stängel werden zeitig vor dem Austrieb Anfang März über dem Boden abgeschnitten. Der Frühling ist auch ein guter Zeitpunkt, die Gelenkblume über Teilung des Wurzelstockes zu vermehren.

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