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NWZonline.de Pflanzomat

Fetthennen: Blütendolden bilden hübsche Farbtupfer

17.09.2016

Neben den bekannten niedrigen sommerblühenden und Polster bildenden Stauden gibt es auch buschige, bis zu 50 Zentimeter hohe Arten, die im Herbst vom September bis Oktober blühen.

Zu diesen Fetthennenarten gehören zahlreiche Sorten von Sedum spectabile und Sedum telephium, die in den gemäßigten Zonen der nördlichen Halbkugel beheimatet sind. Sie bilden dichte Büsche mit aufrechten Trieben. Die leicht gezähnten ovalen Blätter sind fleischig und von grünlicher bis bläulicher Farbe.

Den Namen Fetthenne oder Fettblatt verdanken diese Pflanzen ihren fleischigen Blättern, in denen für Trockenperioden Vorräte gespeichert werden. Im Herbst bilden sich an jeder Triebspitze die großen schirmartigen Blütendolden mit ihren zahlreichen rosaroten bis bräunlich roten Einzelblüten. Sie sind ein Anziehungspunkt für Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten, die dort noch einmal reichlich Nahrung finden.

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Im Gegensatz zu den Polster bildenden Sedum-Arten verlangen die buschigen Sorten einen etwas feuchteren und nahrhafteren Boden an einem vollsonnigen Stand. Probleme kann es nur auf sehr schweren, verdichteten Böden geben, wo es nach kräftigen Niederschlägen und der damit verbundenen Staunässe zur Fäulnis der Wurzeln kommen kann.

Als Nachbarschaftspflanzen eignen sich neben Zwergkoniferen und herbstfärbenden Gräsern alle Herbstblüher wie Astern, Goldrute und Chrysanthemen, aber auch blauer Salbei und niedrige Edeldisteln, die noch bis zu den ersten stärkeren Frösten blühen. Aber auch für das mobile Grün sind derartige Fetthennen brauchbar. In Töpfen auf der Terrasse oder in Balkonkästen wachsen sie unproblematisch und sorgen dort für Farbtupfer im Herbst.

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