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NWZonline.de Pflanzomat

Gewürz: Vielseitiges Kraut auch im Winter ernten

08.12.2018

Gerade im Winter sind die Kräuter geschätzt, von denen sich auch in dieser Jahreszeit immer einige Blättchen zupfen lassen. Neben Rosmarin, der im Haus überwintert, und den im Freiland wachsenden Kräutern Salbei, Thymian und Tripmadam gehört auch die Eberraute dazu.

Die Blätter der Eberraute duften etwas nach Zitrone. Sie schmecken aromatisch mit einem leicht bitteren Nachgeschmack. Wie alle Bitterpflanzen regt auch die Eberraute den Appetit an und hilft, schwer bekömmliche Speisen besser zu verdauen.

In der Küche werden die frischen Triebspitzen zu Braten, Soßen und Salaten verwendet – aber nur sparsam, da sie sonst zu dominant wirken. Die ausdauernde, holzige Eberraute entwickelt aus einem stark verzweigten Wurzelstock verzweigte Stängel mit schmalen fein gefiederten graugrünen Blättern, die zahlreiche Drüsenschuppen aufweisen.

Man besorgt sich die Eberraute erstmalig am besten als Jungpflanze und gibt ihr im Garten einen sonnigen Standort mit humoser, kalkhaltiger Erde. Eine Pflanze reicht für die Versorgung des Haushaltes vollkommen aus. Sie bekommt einen Abstand zu anderen Pflanzen von 40 Zentimetern. In kalten Jahren benötigt die Pflanze etwas Winterschutz.

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Im Frühjahr schneidet man die Triebe um ein Drittel zurück, damit die Eberraute nicht zu stark von unten verkahlt. Aus den Triebspitzen lässt sich die Pflanze über Stecklinge auch unproblematisch vermehren.

Ebenso wie Wermut halten auch getrocknete Sträuße der Eberraute im Kleiderschrank die Motten fern. Neben Rosen gepflanzt, vertreibt sie Läuse, und im Hühnerhof angesiedelt, so sagt es die Überlieferung, schützt die Eberraute vor Hühnerläusen.

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