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NWZonline.de Pflanzomat

Staude: Exotin mit majestätischen Blütenständen

29.08.2015

Neben den stammbildenden Arten, die bei uns als Zimmerpflanzen gezogen werden und eine frostfreie Überwinterung brauchen, gehören die im Freiland wachsenden Arten zu den Yuccagewächsen, die einen unterirdischen Erdstamm entwickeln und dadurch bedingt winterhart sind.

Während des ganzen Jahres sieht man die eigenwilligen Blätter der Stauden. Bei einer Berührung ist etwas Vorsicht geboten, da die schmalen Blätter mit einer stechenden Spitze versehen sind. Im Spätsommer erscheint der bis zu zwei Meter hohe Blütenschaft mit seinen zahlreichen glockenförmigen Blüten. Der Blütenstand erscheint zwar erst einige Jahre nach der Pflanzung, bei etwas Pflege kann man dann aber mit einer jährlich wiederkehrenden Blüte rechnen.

Im Garten wünscht die Yucca einen Stand, der ihren heimatlichen Ansprüchen nahe kommt: vollsonnig auf kalkhaltigem, steinigem oder sandigem Boden, der sich nach Möglichkeit schnell erwärmt. Gepflanzt werden im Frühjahr die in Töpfen vorgezogenen Pflänzchen, große Exemplare kann man im März/April teilen.

Die Stauden bekommen zu Anfang der Vegetationsperiode eine gute Gabe reifen Kompostes, Düngegaben von Pflanzenjauchen während des Sommers sind erwünscht. Über Winter droht Gefahr besonders bei Kahlfrösten, eine dicke Abdeckung mit einem Kranz aus Stroh und Laub verhindert in rauen Lagen, dass der Erdstamm erfriert. Lediglich im milden Weinbauklima kommen die Pflanzen ganz ohne Abdeckung aus.

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Mit ihren majestätischen Blütenständen und dem dichten Blattwerk empfiehlt sich für die Yucca ein Solitärstandort vor oder neben Laub- und Nadelgehölzen, in naturnaher Pflanzung ein Platz zwischen Gräsern oder im Staudengarten zwischen Edeldisteln, Junkerlilie, Feigenkaktus, Wolligem Ziest und Fetthennen.

Bei guter Pflege sorgen dann im Spätsommer mehrere Blütenrispen mit den weit sichtbaren weißen Glockenblüten für ein exotisches Flair im Garten.

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