• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Pflanzomat

Pflanztipp: Feigen wachsen in geschütztem Klima

27.04.2019

Im milden Weinbauklima ebenso wie im geschützten Stadtbereich lohnt es sich, Feigen als Wandspalier an geschützte, warme Mauern zu pflanzen. Für rauere Gegenden, wo das Thermometer im Winter deutlich unter minus zehn Grad fällt, empfiehlt sich hingegen eine Kultur als Kübelobst. Feigenpflanzen bezieht man am besten über eine Versandgärtnerei, wenn vor Ort keine Ware angeboten wird.

Als Substrat eignet sich sandige, lehmhaltige, nährstoffreiche und durchlässige Erde. Der Wasserbedarf ist über Sommer sehr hoch, und alle 14 Tage wird etwas Dünger beigefügt. Feigen im Kübel erhalten nach den Eisheiligen einen sonnigen, warmen und geschützten Stand im Freien. Auf keinen Fall sollte man die Pflanzen aber sofort in die Prallsonne stellen, Blätter mit Sonnenbrandschäden wären sonst die Folge. Nach einer Akklimatisation von ein bis zwei Wochen sind die Pflanzen dann aber über jeden Sonnenstrahl glücklich.

Bereits im ersten Jahr nach der Anzucht bilden sich in den Blattachseln aus den unscheinbaren Blüten Früchte, die noch bis zum Herbst reifen können. Geben sie auf Druck mit den Fingern etwas nach, sind sie erntereif, und man kann sich die ersten Feigen aus dem eigenen Garten schmecken lassen. Bis zur Überreife sollte man die Früchte aber nicht am Busch belassen, da sie sonst leicht gären oder an Fraßstellen von Vögeln oder Insekten anfangen zu faulen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Feigen, die als Spalierobst im Freien gehalten werden, bekommen über Winter eine dicke Mulchschicht aus Laub über dem Wurzelbereich. Sollte dann ein strenger Frost für Holzschäden sorgen, treiben die Pflanzen willig aus der Wurzelbasis wieder aus.

Feigen im Topf verlangen weniger Winterpflege als die meisten anderen Kübelpflanzen. Zum Herbst verlieren sie in unserem Klima fast alle Blätter und können dann in einem dunklen, aber kühlen und luftigen Keller überwintern. Der Ballen wird nur minimal feucht gehalten.

Lade
Pflanz-O-Mat
...