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NWZonline.de Pflanzomat

Flieder: Blütenfülle eine begehrte Bienenweide

28.04.2018

So bekannt dieser Blütenstrauch auch ist, in unseren Gärten ist er gerade seit einem Jahrhundert vertreten. Beheimatet im Balkan und vorderen Orient, kam der Flieder zwar schon Ende des ersten Jahrtausends nach Spanien und 500 Jahre später nach Wien, aber erst vor gut 100 Jahren begann die Schaffung neuer Sorten. Dass Flieder zur Zeit eine Renaissance erlebt, liegt an der Wiederentdeckung der Wildfliederzüchtungen, die als kleine Sträucher in jeden Garten passen und eine deutlich längere Blütezeit aufweisen.

Für die größte Farbpalette sorgen nach wie vor die Edel-Flieder, Syringa vulgaris-Veredelungen, die bis zu sechs Meter hoch und bis zu drei Meter breit werden. Ihre Farben reichen von weiß, zartgelb, rosa, lila, rotviolett, blauviolett bis weinrot.

Im Garten stellt der Flieder so gut wie keine Ansprüche. Jeder durchlässige, feuchte bis trockene, leicht saure bis alkalische Boden ist geeignet. Weil Flieder schon im Sommer sein Triebwachstum abschließt, ist er auch vollkommen winterhart. Da er erst nach den Eisheiligen blüht, können auch keine Spätfröste die Blütenfülle, die eine wichtige Bienenweide ist, schädigen. Je wärmer und sonniger der Flieder steht, umso üppiger ist auch der Knospenansatz.

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Von der Verwendung ist sowohl ein Einzelstandort als auch ein Platz im Gruppengehölz möglich. Kleine Sorten eignen sich gut für Böschungen, Mauerkanten und für Mobiles Grün.

Flieder wird gewöhnlich im Frühjahr oder Herbst ohne Ballen gepflanzt. Auch jetzt noch lassen sich ballierte Ware oder Containerpflanzen im Garten eingraben. Flieder braucht zwei bis drei Jahre, um gut einzuwurzeln und verträgt dann auch Trockenheit. Bis dahin ist aber ausreichend für Feuchtigkeit zu sorgen. Nach zwei bis drei Standjahren setzt beim Flieder eine üppige Blüte ein, die sich jahrzehntelang wiederholt. Die Sträucher werden sehr alt.

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