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NWZonline.de Pflanzomat

Pflegetipp: Lorbeer braucht Schutz vor eisiger Kälte

14.11.2015

In unseren Breiten wird Lorbeer als Kübelpflanze gehalten und bekommt vor den ersten stärkeren Frösten einen Platz im Haus. Ideal sind helle und kühle Räume, wie frostfreie Wintergärten oder Flure und Treppenhäuser. Dort herrschen für die Überwinterung des Gewürzstrauchs die richtigen Temperaturen, die sechs Grad nicht überschreiten sollten. Bei zu viel Wärme kommt es zu schlaffen Neutrieben, und Woll- und Schmierläuse können zur Plage werden. Über Winter wird nur sparsam gegossen, der Ballen sollte aber nie austrocknen.

Lorbeerblätter, die reich an Bitterstoffen und ätherischem Öl sind, werden seit Jahrhunderten als Heilpflanze und Gewürz verwendet. Die Blätter werden gern zum Marinieren von Fisch, Wild und Sauerbraten sowie eingelegten Gurken benutzt. Unentbehrlich sind die Blätter außerdem zu allen Ragouts, zu Suppen und Soßen und säuerlichen Fleischzubereitungen wie Sülzen. Dabei verwendet man Lorbeerblätter nur selten als Hauptgewürz, es gibt den Speisen aber einen aromatischen Beigeschmack.

Wichtig ist es, nicht zu viel an Blättern zu nehmen, da sonst ein bitterer Geschmack die Folge wäre. Zum Würzen wird nur der echte Lorbeer (Laurus nobilis) verwendet und nicht etwa der bei uns in den Gärten vorkommende giftige Kirschlorbeer.

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Kauft man sich etwas größere Hochstämmchen, ist mit einem teuren Preis zu rechnen, da diese Pflanzen meist älter als zehn Jahre sind. Preiswerter sind kleine Sträucher, die man sich auch gut selber im Sommer aus Stecklingen heranziehen kann. Über Sommer bekommt der Lorbeer nach den Eisheiligen einen sonnigen und geschützten Standort im Freien. Den Topf gräbt man am besten ein. Während dieser Zeit wird ausreichend gegossen und alle 14 Tage etwas Flüssigdünger beigesetzt. Umtopfen muss man nur alle paar Jahre im Frühjahr in nur wenig größere Gefäße in lehmigen, nährstoffreichen Boden.

Die bei einem Schnitt anfallenden Triebspitzen mit den voll entwickelten Blättern sind dann die Ernte für den Hausgebrauch. Sie werden gebündelt und kopfüber aufgehängt getrocknet. Danach werden die Blätter mit den Stängeln abgetrennt und trocken und kühl in einer Dose oder einem Glas aufbewahrt.

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