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NWZonline.de Pflanzomat

Lupinen: Farbenprächtige Blütenstände

15.06.2019

Lupinen haben sich aufgrund ihrer Farbenprächtigkeit einen festen Stammplatz im Staudengarten erobert; dank ihrer Vitalität und ihrer geringen Standortansprüche haben sie sich vielfach ausgewildert und sind häufig auf Kahlflächen, an Bahndämmen und Waldrändern anzutreffen.

Dabei wurde die Lupine erst vor knapp hundert Jahren aus dem westlichen Nordamerika eingeführt.

Lupinen wachsen horstartig und erreichen eine Höhe von bis zu eineinhalb Metern. Von Ende Mai bis Juli und manchmal ein zweites Mal im Herbst entwickeln sie die charakteristischen kerzenartigen Blütenstände mit ihren blauen, roten, gelben oder weißen Farben.

Ziegelrot bis cremeweiß

Neben der Wildform (Lupinus polyphyllus) sind heutzutage die Russell-Lupinen im Angebot, die aus der Wildform durch Einkreuzung zweier anderer Arten entstanden sind. Sie unterscheiden sich von der Wildform durch besonders farbenfreudige, großblumige, lange haltbare Blütenkerzen. In den Blütenfarben sind sie ziegelrot „Mein Schloss“, karminrot „Edelknabe“, blau mit weißer Fahne „Kastellan“, gelb „Kronleuchter“, cremeweiß bis weiß „Fräulein“ und rosa mit weißer Fahne „Schlossfrau“.

Die Russell-Lupinen haben sich auch als widerstandsfähiger gegen Fäulnis und Mehltau erwiesen. Die abgeblühten Kerzen werden ständig ausgeschnitten, was die Blühwilligkeit erhöht und die Blütezeit erheblich verlängert.

Die Lupinen stellen kaum Ansprüche an ihren Standort. Er sollte nicht frisch gedüngt sein, aber tiefgründigen, durchlässigen Boden aufweisen. Optimal ist eine leicht saure Erde, da die Pflanzen bei einem zu hohen Kalkgehalt nicht zu ihrer vollen Entfaltung kommen.

Die Lichtverhältnisse können von sonnig bis halbschattig variieren. Lupinen pflanzt man am besten im Trupp von fünf bis zehn Pflanzen im Herbst oder Frühjahr; pro qm werden drei bis vier Stauden gerechnet.

In Staudenrabatten lassen sich Lupinen auch gut anderen Pflanzen zuordnen und ergänzen so den optimalen Eindruck. Eine Möglichkeit ist es, blaue Lupinen in den Hintergrund zu pflanzen, davor lila Feinstrahlastern und im Vordergrund niedrige Funkien. Eine andere Form der Gestaltung ist, zu Lupinen Türkischen Mohn, Zierlauch und große Schwertlilien anzusiedeln.

Boden verbessernd

Neben ihrer Farbenpracht wirken Lupinen als Schmetterlingsblütler (Leguminosen) auch bodenverbessernd. Alle Arten dieser Familie leben in ihrem Wurzelbereich in Symbiose mit Knöllchenbakterien. Diese Bakterien ernähren sich von den Zellsäften der Pflanze und sind in der Lage, den für Pflanzen nicht verwertbaren Stickstoff aus der Luft in pflanzenverfügbare Verbindungen umzusetzen, die so der Pflanze zur Aufnahme bereitstehen. Zu den Schmetterlingsblütlern gehören im Nutzgarten auch die Bohne und die Erbse.

Platz in Rabatten

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Zieht man einmal zur Zeit ihrer Blüte eine Wurzel heraus, sind in ihrem Geflecht zahlreiche rotweiße Knöllchen zu entdecken, in denen die Symbiose stattfindet.

Deshalb finden Lupinenstauden besonders in Rabatten einen Platz, wo andere Pflanzen wegen Bodenmüdigkeit kein ausreichendes Wachstum mehr erreichen. Lupinen schlagen so zwei Fliegen mit einer Klappe: Farbenprächtigkeit und Bodenverbesserung.

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