• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Pflanzomat

Pflanztipp: Mispel-Blüten duften nach Gurken

31.10.2015

Die Mispel gehört zu den Rosengewächsen und entwickelt sich zu einem zwei bis drei Meter großen, aber bis fünf Meter breiten Strauch und ist wegen der geringen Wüchsigkeit besonders gut als Hausbaum für kleine Grundstücke geeignet.

An den Zweigen erscheinen im Frühjahr ungeteilte, wechselständige Blätter. Besonders auffällig sind die großen weißen Blüten, die nach Gurken duften, und die ziemlich großen Früchte, die wie kleine Äpfel erscheinen und gelbrotes Fruchtfleisch sowie zwei bis fünf rötliche Steinkerne enthalten.

Im Spätherbst schmücken sich die Bäume mit braunrotem bis gelbem Laub. Die Früchte enthalten reichlich Pektin- und Gerbstoffe und können deshalb besonders gut alleine oder mit anderen Obstsorten, wie zum Beispiel Äpfeln, zu Marmeladen oder Gelee verarbeitet werden.

Auch wenn die Früchte nicht verwertet werden, lässt sich eine Anpflanzung aus der Sicht der naturnahen Gartengestaltung empfehlen. Im Frühjahr liefern die Blüten für Graue Fleischfliegen, Honigbienen, Pelzbienen und Pillenwespen Nektar und Pollen. Die Früchte stellen im Herbst und Winter eine ideale Bereicherung des Futterangebotes dar. Der dicht wachsende Strauch ist zudem für viele Tiere ein geeignetes Versteck und Brutgehölz.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Zur Pflanzung in Vogelschutzhecken oder als Zierstrauch im Garten reichen Mispelbäume aus, die über Samen vermehrt wurden. Kultursorten, bei denen es auf die Erntemenge ankommt, werden in der Regel auf Weißdorn veredelt.

Von den Ansprüchen her wünscht die Mispel einen nicht zu nassen, steinreichen, stickstoffhaltigen und kalkigen Boden an sonniger Stelle. In unserem Klima gibt es normalerweise wenig Probleme mit der Frostempfindlichkeit. Fallen die Temperaturen deutlich unter minus 15 Grad, ist aber mit ersten Frostschäden zu rechnen. In ungünstigeren Lagen ist es deshalb im Garten sinnvoll, sie an geschützter Stelle zu pflanzen, wo sie im Winter nicht den kalten Ostwinden ausgesetzt ist.

Lade
Pflanz-O-Mat
...