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NWZonline.de Pflanzomat

Kräuter: Würzigen Majoran vor der Blüte ernten

23.07.2016

Über die Mittelmeerländer kam dieses Gewürz erst zur Zeit der Kreuzzüge nach Mitteleuropa, wo es seitdem wegen seiner Frostempfindlichkeit als einjähriges Kraut angebaut wird. Im Garten verlangt der Majoran einen vollsonnigen und windgeschützten Platz mit nährstoffreichem, humosem Boden. Am besten pflanzt man immer zwei, drei Pflänzchen als Büschel zusammen im Abstand von 20 Zentimetern. Ist der Majoran erst einmal angewachsen, kann ihm Trockenheit nicht schaden.

Zerreibt man die Blätter in der Hand, duften sie intensiv würzig pfeffrig und leicht nach Kampfer. Die frischen Blätter kann man das ganze Jahr über kontinuierlich ernten. Am aromatischsten ist der Majoran kurz bevor sich die Blütenköpfchen öffnen.

Zu diesem Zeitpunkt lohnt es sich, die Haupternte vorzunehmen und das Kraut zu trocknen. An einem sonnigen Tag schneidet man morgens, wenn der Tau abgetrocknet ist, oder abends das Kraut bis zu den unteren Verästelungen zurück. Dies hat den Vorteil, dass der Majoran noch einmal austreibt und eine zweite Ernte im Herbst ermöglicht. Dann wird er gebündelt und an einer luftigen Stelle getrocknet. Anschließend zerreibt man das Kraut zwischen den Fingern, entfernt die holzigen Stängel und verschließt den so zubereiteten Majoran in luftdichten Gläsern, damit das kostbare Aroma noch lange erhalten bleibt.

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Am bekanntesten ist Majoran zur Wurstherstellung. Die frischen Blätter passen aber auch gut zu Salaten, Kartoffelgerichten, Gemüse, Suppen, Eintöpfen und Fleischspeisen. Der frische Majoran wird den Gerichten erst kurz vor dem Garwerden beigegeben. Den getrockneten Majoran hingegen lässt man mitkochen. Er eignet sich hervorragend zu fetten Fleischspeisen, wie Gänse-, Lamm- und Schweinebraten, zu Hackfleisch und zu Erbsen- und Bohneneintöpfen.

Hat man sich erst einmal an die Verwendung von frischem und getrocknetem Majoran aus dem eigenen Garten gewöhnt, wird er bald zu den Kräutern zählen, auf die man nicht mehr verzichten möchte.

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